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TaiwanFoxconn-Gründer Gou kandidiert in Taiwan für Präsidentenamt

Bereits vor vier Jahren bewarb sich Terry Gou als Präsidentschaftskandidat. Nun unternimmt der Gründer des größten Apple-Zulieferers Foxconn einen weiteren Anlauf. 28.08.2023 - 06:54 Uhr

Terry Gou spricht von einer „Ära der Herrschaft der Unternehmer“.

Foto: dpa

Der milliardenschwere Gründer des größten Apple-Zulieferers Foxconn, Terry Gou, wirft im Rennen um das Amt des nächsten Präsidenten in Taiwan 2024 seinen Hut in den Ring. „Gebt mir vier Jahre, und ich verspreche, dass ich 50 Jahre Frieden über die Taiwanstraße bringen und ein tiefes Fundament für gegenseitiges Vertrauen über die Meerenge hinweg schaffen werde“, sagte er am Montag bei einer Art Wahlkampfveranstaltung. „Taiwan darf nicht zur Ukraine werden, und ich werde nicht zulassen, dass Taiwan zur nächsten Ukraine wird.“ Er werde als unabhängiger Kandidat ins Rennen gehen.

Gou trat 2019 als Foxconn-Chef zurück und bewarb sich als Präsidentschaftskandidat, scheiterte aber bei der Nominierung für Taiwans größte Oppositionspartei, die Kuomintang KMT, die traditionell für enge Beziehungen zu China eintritt. Bei den Präsidentschaftswahlen im Januar dieses Jahres bewarb er sich ein zweites Mal als Kandidat der KMT, doch die Partei entschied sich für Hou Yu-ih, den Bürgermeister von New Taipei City.

Taiwans Vizepräsident William Lai, der Präsidentschaftskandidat der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP), liegt in aktuellen Umfragen vor dem ehemaligen Bürgermeister von Taipeh, Ko Wen-je, von der kleinen Taiwan People's Party und Hou.

„Die Herrschaft der DPP in den letzten sieben Jahren hat Taiwan international in die Gefahr eines Krieges gebracht. Innenpolitisch ist ihre Politik voller Fehler“, sagte Gou und fügte hinzu, dass „die Ära der Herrschaft der Unternehmer“ begonnen habe.

Der Wahlkampf findet vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Taiwan und China statt, das Taiwan als eigenes Territorium beansprucht. Gou muss laut Wahlverordnung bis zum 2. November fast 300.000 Unterschriften sammeln, um sich als unabhängiger Kandidat zu qualifizieren. Das Ergebnis wird für den 14. November erwartet.

rtr
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