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Dow Jones, S&P 500, NasdaqWall Street eröffnet wegen Zinssorgen im Minus

Die US-Notenbank Fed macht klar, dass es keine schnellen Senkungen des Leitzins geben wird. Für die Märkte heißt das am Dienstag: verkaufen. Doch es gibt auch Aktien-Gewinner.Reuters 03.10.2023 - 16:53 Uhr

Ein Straßenschild an der New York Stock Exchange.

Foto: Reuters

Neu entflammte Zins- und Konjunktursorgen haben die Wall Street am Dienstag ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte kurz nach dem Handelsstart 0,7 Prozent tiefer bei 33.204 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,9 Prozent auf 4251 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 1,1 Prozent auf 13.161 Stellen nach.

Mehrere Währungshüter der US-Notenbank Fed hatten am Montagabend mit ihren Aussagen die Hoffnungen der Anleger auf baldige Zinssenkungen zunichtegemacht. Sollte die Inflation zu langsam zurückgehen, seien auch weitere Zinserhöhungen denkbar, hieß es zum Beispiel.

Unterdessen fielen die Ergebnisse einer Umfrage des US-Arbeitsministeriums zu offenen Stellen im August überraschend hoch aus. Die Fed versucht, mit Zinserhöhungen den heiß gelaufenen Arbeitsmarkt abzukühlen.

Auch die außergewöhnlich hohen Ölpreise, Anleiherenditen und Dollarkurs machten die Anleger nervös. „Diese drei Faktoren - teures Öl, hohe Renditen und ein starker Greenback - entziehen den Finanzmärkten im Grunde genommen die Luft“, sagte Samy Chaar, Chefökonom bei der Schweizer Bankgruppe Lombard Odier in Genf.

Das lässt die Anleiherenditen erneut steigen. Zehnjährige US-Bonds, die Benchmark der internationalen Anleihemärkte, rentieren mit 4,727 Prozent und sind damit wieder an ihren höchsten Stand seit 2007 herangerückt. Am 15. August 2007 lag die Rendite bei 4,745 Prozent.

Auch Bonds mit 30-jähriger Laufzeit liegen mit 4,858 Prozent auf dem höchsten Niveau seit 16 Jahren. Anleiherenditen und Zinsen bewegen sich gleichgerichtet.

Einzelwerte im Fokus:

Point Biopharma: Eli Lilly möchte des Krebsspezialisten übernehmen und bietet 12,50 US-Dollar je Aktie. Das Angebot hat ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro. Die Aktien von Point Biopharma schießen um 85 Prozent nach oben auf 12,36 US-Dollar. Titel von Eli Lilly liegen leicht im Minus.

HP: Die Papiere des PC-Herstellers gewannen dagegen nach einer Kaufempfehlung des Analysehauses BofA Global Research 2,5 Prozent.

Airbnb: Die Aktie verliert 3,7 Prozent aufgrund eines negativen Ratings. Die Experten der Regionalbank KeyBank haben die Titel auf „Sector-Weight“ nach zuvor „Overweight“ gesetzt.

Emerson Electric: Die Experten der UBS haben die Aktie von „Kaufen“ heruntergestuft, gleichzeitig aber das Kursziel leicht erhöht. Titel der Technologiefirma liegen 0,7 Prozent im Minus unter 95 Dollar.

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