„Forbes“-Ranking: Deutsches Geschwisterpaar neu auf der Liste der Superreichen
Marc Fielmann und seine fotoscheue Schwester Sophie-Luise zählen laut „Forbes“-Ranking neuerdings zu den reichsten Menschen der Welt.
Foto: imago imagesRegelmäßig aktualisiert das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ seine Liste der reichsten Menschen der Welt. Angeführt wird sie derzeit von Elon Musk, gefolgt von Jeff Bezos. Die Plätze auf der Liste sind streng nach unten abgegrenzt: Wer weniger als eine Milliarde Dollar sein Eigen nennt, wird gar nicht erst berücksichtigt.
Aufgelistet werden aktuell auch 132 Deutsche, angeführt von Logistikmagnat Klaus-Michael Kühne. Im internationalen Vergleich landet er immerhin noch auf Platz 32. Neu hinzugekommen auf die über 2780 Namen lange Liste ist ein deutsches Geschwisterpaar.
Dabei handelt es sich um die Kinder des Brillen-Unternehmers Günther Fielmann. Der starb Anfang diesen Jahres im Alter von 84 Jahren. Nun rücken sein Sohn Marc, 34 Jahre alt, und Tochter Sophie-Luise, 29, als Erben in die „Forbes“-Liste auf.
Die Fielmann-Gruppe hat heute mehr als 1000 Niederlassungen und ungefähr 23.000 Mitarbeiter. Noch im Februar verkündete das Unternehmen einen Gewinn von etwa 193 Millionen Euro. Günther Fielmann eröffnete die erste Filiale bereits 1972 in Cuxhaven.
Verbunden mit dem Familienunternehmen sind die Geschwister schon lange. Marc Fielmann etwa wurde bereits 2016 Vorstandsmitglied und war zuerst für den Bereich Marketing verantwortlich. Ab 2018 führte er das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater, bevor er 2019 alleiniger Vorstandsvorsitzender wurde, weil Günther Fielmann sich sukzessive aus dem operativen Geschäft zurückzog.
Marc Fielmann rangiert nun mit einem geschätzten Vermögen von 2,7 Milliarden Euro auf Platz 1143 der reichsten Menschen der Welt. Seine Schwester ist ihm laut „Forbes“ mit einem Vermögen von 2,5 Milliarden Euro auf den Fersen und belegt Rang 1238 – gemeinsam mit 93 anderen Milliardären. Die Erben stehen damit sogar noch vor einer der aktuell kommerziell erfolgreichsten Sängerinnen: Taylor Swift feierte ebenfalls ihren „Forbes“-Einstand, landete aber nur auf Platz 2545.
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