Börsen Asien: Asiatische Börsen kommen zum Ende der Woche ins Straucheln
Die Börse in Tokio hat sich am Freitag zunächst schwächer gezeigt. Zurückhaltende Zins-Äußerungen aus den Reihen der US-Notenbank Fed sowie geopolitische Spannungen haben die Risikostimmung der asiatischen Anleger offenbar gedämpft. „Das Risiko einer Eskalation des Nahostkonflikts nimmt zu. Es liegt eine gewisse Nervosität in der Luft, die durch den Anstieg der Ölpreise angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Iran nicht gerade gefördert wird“, sagte Rodrigo Catril, leitender Devisenstratege bei der National Australia Bank.
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 2,4 Prozent tiefer bei 38.812 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 1,8 Prozent und lag bei 2682 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verlor 0,4 Prozent.
Die Ausgaben der japanischen
Haushalte sind im Februar um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr
gesunken. Wie am Freitag aus Regierungsdaten hervorging, ist
dies der zwölfte Rückgang in Folge. Experten hatten zuvor mit
einem noch stärkeren Abfall der Haushaltsausgaben gerechnet und
eine mittlere Marktprognose von 3,0 Prozent erwartet.
Bereinigt um den Schaltjahr-Effekt, der darin besteht, dass der Februar in 2024 einen Kalendertag mehr hatte, fielen die Ausgaben der
Haushalte im Februar im Jahresvergleich um 2,7 Prozent, so die
Schätzung der Regierung. Auf saisonbereinigter Basis stiegen die
Ausgaben im Monatsvergleich um 1,4 Prozent, was ebenfalls besser
ist als der geschätzte Anstieg um 0,5 Prozent.