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ZinsvergleichDie besten Ratenkredite

Viele Menschen verschulden sich. Wichtig ist es, dabei auf die günstigsten Konditionen zu achten. Die WirtschaftsWoche kürt gemeinsam mit der FMH-Finanzberatung die besten Angebote.Jessica Schwarzer 11.02.2025 - 16:08 Uhr

ARCHIV - ILLUSTRATION - Euro-Münzen sind am 13.01.2010 in Köln (Nordrhein-Westfalen) gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa (zu lnw: "Herausforderungen der NRW-Regierung" vom 27.12.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: dpa

Die Sanierung des Badezimmers, die neue Küche oder einfach nur das aktuellste Handy - viele Menschen in Deutschland müssen dafür einen Kredit aufnehmen. Die Anzahl der neu aufgenommenen Ratenkredite bliebt zuletzt zwar relativ konstant mit einem kleinen Plus von einem Prozent. Doch die Anzahl der Kleinkredite hat erneut deutlich zugenommen: Die Zahl der Ratenkredite unter 1.000 Euro ist von 3,831 Millionen im Jahr 2022 auf 4,350 Millionen im Jahr 2023 gestiegen - ein Plus von rund 14 Prozent. Das zeigt der Schufa Risiko- und Kredit-Kompass 2024. Inzwischen fällt fast jeder zweite neu aufgenommene Ratenkredit in diese Kategorie.

Wer einen Ratenkredit aufnehmen will, sollte die Konditionen genau vergleichen - auch bei vermeintlich kleinen Kreditsummen. Berücksichtigten sollten Verbraucher dabei nicht nur die aktuellen Zinskonditionen, sondern auch einige andere Faktoren. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Darlehen ohne Absicherung im Grundbuch jederzeit ganz oder teilweise gekündigt werden können. Die Bank darf für den vorzeitig zurückgezahlten Betrag maximal ein Prozent Entschädigung verlangen. Oft bieten Banken aber auch kostenfreie Sondertilgungen an.

Hohes Zinsniveau bei Ratenkrediten

Die FMH-Finanzberatung hat exklusiv für die WirtschaftsWoche die Angebot von 15 Anbietern analysiert. „Das Zinsniveau bei Ratenkrediten ist relativ hoch“, sagt FMH-Chef Max Herbst. Auch die Differenz zwischen Ratenkrediten und Tagesgeld, das ein Teil der Finanzierung für die Banken ist, ist gestiegen. Man könne unterstellen, dass die Banken mehr verdienen wollen, merkt der Experte an. Oder aber, dass sie höhere Risikoaufschläge einpreisen. Wie auch immer, für Verbraucher bleibt es kostspielig, eine Anschaffung über einen Ratenkredit zu finanzieren.

Foto: WirtschaftsWoche

Große Unterschiede zwischen den Laufzeiten gibt es nicht. „Die Zinsen für 36, 48 und 60 Monate sind fast identisch“, so Herbst. Zwischen den einzelnen Anbieter gibt es aber sehr wohl größere Unterschiede. Während der günstigste Anbieter, nämlich Santander für einen Kredit bei bester Bonität nur 2,99 Prozent Effektivzins pro Jahr aufruft, sind es bei der SWK Bank immerhin 6,39 Prozent. Bei den bonitätsabhängigen Zinsen, die mittlerweile das Standardangebot sind, werben die Banken oft mit den Top-Zinsen für beste Bonität. Diese bekommen aber nur ganz wenige Kreditnehmer. Auch hier hat der Gesetzgeber vorgegeben, dass in diesen Fällen auch der Zwei-Drittel-Zins genannt wird, den der Großteil der Kunden bekommen würde. Auch hier sind die Zinsunterschiede groß.

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Günstige Zinsen, flexible Konditonen

Die besten flexiblen Ratenkredite, die die FMH-Finanzberatung mit einem „sehr gut“ bewertet, bieten die Deutsche Skatbank, die BBBank, die ING, die Ikano Bank und die Norisbank an. Die günstigsten Zinsen bei bester Bonität zahlen Kunden bei der ING mit 3,29 Prozent. Beim Zwei-Drittel-Zins ist die BBBank mit 4,99 Prozent am günstigsten. Sondertilgungen sind bei allen ausgezeichneten Anbietern kostenfrei möglich. Auch die Ratenaussetzung während der Laufzeit wird angeboten, bei der ING allerdings nur auf Anfrage. Das Ranking führt die Deutsche Skatbank an. Hier beträgt der Effektivzins pro Jahr bei bester Bonität 3,87 Prozent, der Zwei-Drittel-Zins bei 5,33 Prozent. Die zweitplatzierte BBBank macht hier übrigens keinen Unterschied, der Effektivzins liegt jeweils bei 4,99 Prozent.

Die Deutschen sind übrigens ziemlich gut Schuldner. Daran haben auch die Belastungen der vergangenen Jahre nichts geändert. Die Deutschen zahlen ihre Schulden sehr zuverlässig zurück. Auch das zeigt der Schuldenkompass der Schufa. Die Rate der ausgefallenen Ratenkredite in Deutschland ist 2023 erneut gefallen: von 2,1 auf 1,9 Prozent. Das bedeutet, dass 98,1 Prozent aller Ratenkredite vertragsgemäß zurückgezahlt wurden. Im vergangenen Jahr registrierten die Experten allerdings wieder mehr „Zahlungsstörungen“.

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