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Start-upsZahl der Milliarden-Start-ups seit 2020 mehr als verdoppelt

Von Banken und Finanzen über Rüstung bis KI: In Deutschland gibt es immer mehr Start-ups, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden. Dennoch sieht die Branche einigen Nachholbedarf. 07.03.2025 - 12:25 Uhr

Gehört zu den wertvollsten Start-ups in Deutschland: die Onlinebank N26.

Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa

Die Zahl der Start-ups mit Milliardenwert in Deutschland hat sich binnen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Das zeigen Daten des Startup-Verbands, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Demnach gab es Ende 2019 noch 11 Start-ups, die in Finanzierungsrunden mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet wurden und nicht börsennotiert sind.

Ende 2024 waren es bereits 28 solcher Firmen, die im Branchenjargon Einhörner oder Unicorns genannt werden. Der Rekordwert von 2023 mit 34 Unicorns wurde allerdings verfehlt.

Zu den wertvollsten Start-ups in Deutschland gehören der Fernbusbetreiber Flix, der KI-Übersetzungsdienst DeepL, der Neobroker Trade Republic, die Rüstungsfirma Helsing, die Softwarefirma Celonis und die Smartphone-Bank N26. Zuletzt flossen im Boom um Künstliche Intelligenz (KI) und Rüstung große Summen von Investoren, zudem konzentrieren sich Geldgeber im angespannten Finanzierungsumfeld auf etablierte Firmen, die sich bereits bewiesen haben.

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Oft auf ausländische Investoren angewiesen

„Die Zahl der Unicorns in Deutschland und Europa ist in den letzten Jahren stetig gewachsen - ein Beweis für unsere Innovationskraft“, sagte Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands. Dennoch blieben große Baustellen wie fehlendes Kapital und mangelnde Möglichkeiten für Investoren, gewinnbringend aus Start-ups auszusteigen („Exits“). „

Deutsche Start-ups sind auf dem Weg zum Global Player oft auf außereuropäisches Kapital angewiesen.

Daher sei mehr privates Kapital vor allem von Großinvestoren nötig und mehr Exit-Möglichkeiten wie Unternehmenskäufe und Börsengänge, sagte Pausder. Mit Exits werde Investorengeld frei und könne in neue Start-ups fließen.

Viele europäische Techunternehmen ziehe es aber zum Börsengang in die USA, was enorme Wertschöpfungsverluste verursache. „Börsengänge müssen daher bei uns schleunigst attraktiver werden“, so Pausder.

Lesen Sie auch: Warum Start-ups keine Start-ups mehr sein wollen

dpa
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