Elliott: Finanzinvestor fordert von RWE Ausweitung des Aktien-Rückkaufs
Der aktivistische US-Finanzinvestor Elliott hat nach eigenen Angaben eine Beteiligung von fast fünf Prozent am Energiekonzern RWE zusammen und fordert von Vorstandschef Markus Krebber eine Ausweitung des Aktienrückkaufprogramms. Elliott begrüßte am Montag die Entscheidung von RWE, wegen der unsicheren Konjunktur und geopolitischen Lage die Investitionen im Zeitraum von 2025 bis 2030 um zehn Milliarden Euro zu kürzen. Darüber hinaus müsse aber das laufende Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1,5 Milliarden Euro ausgeweitet werden. Elliott werde seinen konstruktiven Dialog mit dem Unternehmen fortsetzen.
An der Börse legte die RWE-Aktie im frühen Handel um mehr als zwei Prozent zu. Von RWE war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten
Der Energiekonzern hatte grundsätzlich die Möglichkeit weiterer Rückkaufprogramme angekündigt, jedoch keine konkreten Pläne genannt. Das jetzige Programm laufe noch bis zum zweiten Quartal 2026.