1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Immobilien
  4. Immobilien-Investment: Deutsche Wohnimmobilien im Visier der Anleger

Immobilien-InvestmentDeutsche Wohnimmobilien im Visier der Anleger

Immobilieninvestments übertreffen hierzulande alle Erwartungen. Die Stimmung bleibt gut, eine Spekulationsblase droht noch nicht. Was Profis in den Markt treibt, welche Anlagevehikel profitieren.Andreas Toller, Saskia Littmann 14.01.2013 - 15:20 Uhr

Platz 15: Düsseldorf

Wer sich in der Landeshauptstadt eine schicke Eigentumswohnung zulegen möchte, um es an den Wochenenden nicht weit für einen Spaziergang an der Rheinpromenade zu haben, der musste im Schnitt 2,821 Euro pro Quadratmeter investieren – fast 20 Cent mehr als im ersten Quartal des vergangenen Jahres. Damit ging es für das „Dorf“ mit der längsten Theke der Welt zwei Plätze rauf.

Quelle: Grundlage sind Berechnungen des Beratungsunternehmens empirica für das vierte Quartal 2012. Das Referenzobjekt ist ein Neubau mit 60 bis 80 Quadratmetern und gehobener Ausstattung.

Foto: dpa

Platz 14: Münster

Nach Münster, der Fahrradfahrerstadt, zieht es viele Studenten, deshalb ist die Wohnungsnachfrage groß und folglich die Mieten relativ hoch. Doch auch eine Eigentumswohnung ist nicht billig zu haben, wie der Preisvergleich zeigt. Ein Quadratmeter kostet hier durchschnittlich 2,862 Euro.

Foto: dpa

Platz 13: Köln

Die wenigsten können sie wie Lukas Podolski zu seiner Zeit beim FC eine Wohnung in einem der Kranhäuser direkt am Rhein leisten. Wer sich in der Millionenstadt schon mal nach einer Wohnung, ob zur Miete oder zum Kauf, umgesehen hat, der weiß, wie schwierig das ist – und teuer. 2,867 Euro kostet der Quadratmeter für eine durchschnittliche Eigentumswohnung; die Preise sind in den vergangenen Monaten kontinuierlich gestiegen, allerdings nicht so stark wie in anderen Regionen.

Foto: dpa

Platz 12: Ingolstadt

Bei Ingolstadt denkt man(n) sofort an Audi, wo der Autobauer seinen Sitz hat, und nicht an hohe Wohnungspreise. Tatsächlich kostet im beschaulichen bayerischen Städtchen der Quadratmeter 2,874 Euro – und damit mehr als in Düsseldorf, Köln oder Berlin. Erstaunlicherweise ist Ingolstadt, was die Mieten angeht, nicht viel preiswerter, dort liegt die Stadt auf Platz 14.

Foto: dpa

Platz 11: Potsdam

Wie viel der Quadratmeter in Sanssouci kostet, ist leider unbekannt. Stünde das Prachtschloss zum Verkauf, müsste man schon sehr, sehr tief in die Tasche greifen. Aber es muss ja nicht gleich ein Königspalast sein: In Potsdam allgemein sind es 2,877 Euro für die eigenen vier Wände – ebenfalls nicht ganz billig. Besser sieht es bei den Einfamilienhäuser aus, da sind es nur rund 2,25 Euro pro Quadratmeter.

Foto: dpa

Platz 10: Ulm

Das beeindruckende Ulmer Münster mit seinem 161,5 Meter hohen Kirchturm, dem höchsten der Welt, dominiert das Stadtbild und ist fast von überall zu sehen. Wer den Blick auf das Gotteshaus jeden Tag vom Balkon seiner eigenen Wohnung genießen möchte, muss dafür einiges investieren. 2,894 Euro kostet ein Quadratmeter. Im ersten Quartal 2012 waren es noch gut 15 Cent weniger.

Foto: dpa

Platz 9: Landshut

Einen der größten Sprünge in der Auflistung hat Landshut gemacht, das mitten in Niederbayern liegt. Von Rang 13 ging es seit Anfang des vergangenen Jahres um vier Plätze nach oben. In dem gerade einmal 64.000 Einwohnern lebenden Städtchen müssen Wohnungsinteressenten im Schnitt 2,910 Euro pro Quadratmeter einkalkulieren.

Foto: dpa

Platz 8: Erlangen

Die Universitätsstadt mit seiner Orangerie und den etwas mehr als 100.000 Einwohnern ist Teil der Metropolregion Nürnberg. Siemens hat dort zahlreiche Niederlassungen; wer versetzt wird, muss sich auf knackige Immobilienpreise einstellen. 2,937 Euro im Schnitt zahlt man pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung. Bei den Mietpreisen liegt die Stadt ebenfalls weit vorn.

Foto: dpa

Platz 7: Frankfurt

Bei den Mietpreisen liegt die Mainmetropole mit ihren Wolkenkratzern deutschlandweit mit zu den drei teuersten Pflastern. Bei den Kaufpreisen ist es nicht ganz so schlimm, dennoch alles andere als billig. Die Kosten liegen im Durchschnitt bei 3,156 Euro pro Quadratmeter – fünf Cent mehr als im dritten und 21 Cent mehr als im ersten Quartal.

Foto: dpa

Platz 6: Stuttgart

Dutzende Firmen – von Daimler über Celesio bis IMB – sitzen in oder um Stuttgart herum. Das zieht viele Menschen, die auf der Suche nach Arbeit sind, an; in den vergangenen zehn Jahren zogen rund 25.000 neu in die größte Stadt Baden-Württembergs. Die Konsequenz: Die Preise für Mieten und Wohnen steigen. Im vierten Quartal 2012 kostete ein Quadratmeter für eine Eigentumswohnung 3,157 Euro. Für ein Häuschen im Ländle war es sogar ein Euro mehr.

Foto: dpa

Platz 5: Rosenheim

Am Max-Josef-Platz im oberbayerischen Rosenheim lässt es sich bei Sonnenschein wunderbar flanieren oder im Café sitzen. Billig wohnen kann man hier allerdings nicht. Mit 3,184 Euro pro Quadratmeter für die eigenen vier Wände zählt das knapp über 60.000 Einwohner zählende Städtchen zu den teuersten Deutschlands.

Foto: Presse

Platz 4: Regensburg

Regensburg ist nach München, Nürnberg und Augsburg die viertgrößte Stadt des Freistaats Bayern. Bei den Immobilienpreise liegt der Ort, dessen Altstadt zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, an zweiter Stelle, deutschlandweit immerhin auf Platz vier. Schlappe 3,304 Euro muss man im Durchschnitt für einen Quadratmeter hinblättern. Da lohnt es sich vielleicht, über eine Mietwohnung nachzudenken.

Foto: dpa

Platz 3: Hamburg

Wer überhaupt in der Hafenmetropole eine Wohnung findet, der kann sich glücklich schätzen. Der Immobilienmarkt in Hamburg ist, vorsichtig ausgedrückt: schwierig. Und die Preise hoch. Für eine eigene Wohnung bezahlt man im Schnitt 3,304 Euro pro Quadratmeter. Bei Einfamilienhäusern, von denen es mehr außerhalb des Stadtkerns gibt, sind es nur ein paar Cent weniger. Aber das ist noch gar nichts.

Foto: dpa

Platz 2: Freiburg

Ob Studenten, Schwarzwaldfans oder Schweizarbeiter – die Stadt im Breisgau ist für viele attraktiv. Und da der Wohnraum begrenzt ist, steigen die Immobilienpreise Jahr für Jahr. Zuletzt musste man mit 4,352 Euro pro Quadratmeter rechnen, wollte man eine Eigentumswohnung kaufen. Bei Einfamilienhäusern sind die Preise ähnlich hoch.

Foto: dpa

Platz 1: München

Teuer, teurer – München: Die bayerische Landeshauptstadt (im Bild sind Frauenkirche und Rathaus am Marienplatz zu sehen) liegt in allen Kategorien vorn – und das mit Abstand. Bei Eigentumswohnungen liegt der Durchschnittspreis bei 4,807 Euro pro Quadratmeter (ein Plus von 34 Cent zwischen dem ersten und vierten Quartal), bei Einfamilienhäusern sind es sogar 5,496 Euro. Ein Ende des Wahnsinns ist nicht in Sicht.

Foto: AP

Platz 20: Berlin

Die größte Stadt Deutschlands ist noch vergleichsweise günstig, die Mieten vielerorts bezahlbar – je nach dem, in welchem Zustand sich das Gebäude befindet. Bei einer Eigentumswohnung kostet der Quadratmeter durchschnittlich 2,731 Euro. Doch auch in der Hauptstadt gehen die Preise spürbar nach oben – ob Mietwohnung oder Einfamilienhaus.

Foto: dpa

Platz 46: Hannover

Hannover gehört zu den größten Städten Deutschlands, ist Landeshauptstadt und beherbergt einige große Unternehmen, darunter Continental, Tui und Talanx. Bei den Immobilienpreisen liegt die Stadt eher im Mittelfeld, eine Eigentumswohnung gibt es im Schnitt für 2,290 Euro pro Quadratmeter. Bei den Mieten liegt Hannover etwas weiter vorn, nämlich auf Platz 33.

Foto: dpa

Platz 54: Erfurt

Die Landeshauptstadt von Thüringen ist eine der wenigen Städte in Deutschland, in der die Immobilienpreise in der Vergangenheit zurückgegangen oder zumindest konstant geblieben sind. Musste man im ersten Quartal 2012 im Schnitt 2,236 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung ausgeben, waren es im vierten Quartal zwei Cent weniger. Überhaupt fällt auf, dass man in den meisten Städten der neuen Bundesländer, bedingt durch hohe Arbeitslosigkeit und Abwanderung, wesentlich billiger wohnen kann als im Westen der Republik.

Foto: dpa

Platz 114: Neubrandenburg

Von den Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern ist Neubrandenburg die günstigste. Für 1,407 Euro pro Quadratmeter kann man eine Eigentumswohnung erwerben; der (relative) Preis für ein Einfamilienhaus liegt nicht wesentlich höher (1,433 Euro). Allerdings sind auch hier die Preise in den vergangenen Monaten gestiegen. Dafür ist es nicht weit in die Natur, die Mecklenburgischer Seenplatte bietet Erholung pur.

Die gesamte Empirica-Studie finden Sie hier.

Foto: dpa

Als SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in seiner unnachahmlich-unverblümten Art kürzlich tönte, er werde im Falle eines Wahlsiegs den übermäßigen Anstieg der Mieten verhindern, stimmten Experten und Vermieterverbände ein Konzert der Empörung und Kritik an. Nur an einem Versammlungsort der Betroffenen blieben alle gelassen - an der Börse. Die notierten Immobilienaktien rührten sich kaum - und hielten sich gänzlich ohne Geschrei dort, wo sie in den vergangenen Wochen und Monaten hingeklettert waren: in der Nähe ihrer Höchststände. Die Steinbrücksche gesamtdeutsche Mietpreisbremse erscheint den Anlegern offenbar so absurd, dass sie sich von derlei Wahlkampfgetöse nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Zur Aufregung besteht für Immobilienmarkt-Investoren tatsächlich kein Grund, sieht man von einzelnen Städten oder Stadtvierteln ab, in denen die Mieten ebenso wie die Immobilienpreise überschnell anziehen. Denn generell ist die Lage auf Deutschlands Immobilienmarkt gut - und der Markt für Investoren so attraktiv wie nie. Das belegt ganz aktuell eine Studie des Beratungshauses Ernst & Young. Für den Trendbarometer zum Immobilieninvestmentmarkt 2013 haben die Experten 120 Investoren befragt, vor allem Banken, Versicherungen, Immobilienfonds und börsennotierte Immobiliengesellschaften. 41 Prozent der Befragten schätzen den deutschen Immobilienmarkt als sehr attraktiven Standort für Investments ein, weitere 58 Prozent finden ihn immer noch attraktiv. Im Europäischen Vergleich kommt der deutsche Markt sogar noch besser an: Mehr als zwei Drittel der 500 europaweit befragten Investoren bezeichnen den hiesigen Immobilienmarkt als "sehr attraktiv".

Immobilientrends 2012

Die Experten von Ernst & Young gehen davon aus, dass die hohe Dynamik am deutschen Immobilienmarkt noch anhält. Schon 2012 wechselten Portfolios aus Wohnimmobilien im Wert von elf Milliarden Euro den Besitzer. Hinzu kamen Transaktionen von Gewerbeimmobilien im Volumen von 25 Milliarden Euro. Das zusammengenommene Volumen lag mit 36 Milliarden um 20 Prozent über den Schätzungen im Vorjahres-Trendbarometer.

Für 2013 erwarten die Experten nun weitere Transaktionen in Höhe von 32 bis 36 Milliarden Euro. „Für 2012 hatten wir bewusst konservativ geschätzt“, sagt Christian Schulz-Wulkow, Partner bei Ernst & Young Real Estate. „Aber im vierten Quartal 2012 gab es überdurchschnittlich viele und zudem große Transaktionen. Wir schätzen daher, dass der Immobilienmarkt für Investoren trotz schwierigerem Umfeld auch 2013 so dynamisch bleibt – dank weiterhin hoher Nachfrage und einem sich ausweitenden Angebot.“

Zum Angebotsanstieg zählt Hartmut Fründ, Managing Partner bei Ernst & Young Real Estate nicht zuletzt die Immobilienobjekte, die seitens der in Auflösung befindlichen offenen Immobilienfonds auf den Markt geworfen werden. Die Gefahr eine Überangebots sieht Fründ indes nicht: „Die offenen Immobilienfonds in Auflösung haben noch drei bis vier Jahre Zeit, ihre Bestände zu veräußern. Pro Jahr ergibt das grob geschätzt maximal zehn Prozent zusätzliches Transaktionsvolumen. Das kann der Markt ohne weiteres auch zu einem vernünftigen Preisniveau aufnehmen.“

[--]Element_ADV_PAGECUT_UP[--]
Wohnimmobilien im Fokus
[--]Element_ADV_PAGECUT_DOWN[--]

Wie schätzen Immobilienexperten die Entwicklung des Markts für Gewerbe- und Wohnimmobilien in Deutschland ein? Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) ermittelt halbjährlich Expertenmeinungen zu Lage und Entwicklung des Immobilienmarkts. Der WirtschaftsWoche liegen Ergebnisse der Studie exklusiv vor. Befragt wurden Experten in den Metropolregionen Hamburg, München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf-Köln-Bonn, Rhein-Main und dem Ruhrgebiet.

Foto: dpa

Die Experten rechnen sowohl für den Markt für Büroimmobilien als auch für Einzelhandelsflächen im kommenden Halbjahr mit einer sinkenden Zahl an neugebauten Flächen. Für den Einzelhandel geht jeder vierte von weniger Neubauflächen aus, im Bürosegment nur jeder fünfte.

Foto: dpa

Der Mietwohnungsneubau hingegen boomt, besonders nach Meinung der Experten, die in Hamburg und Berlin tätig sind.

Foto: AP

Recht pessimistisch sehen die Experten die Entwicklung auf dem Markt für Büroimmobilien. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen sind nur gering. Fast überall erwarten rund vierzig Prozent der Befragten einen Nachfrageeinbruch bei Büroflächen. Im Einzelhandel gehen ebenfalls mehr Befragte von einer rückläufigen Nachfrage nach Verkaufsflächen aus.

Foto: dpa

Von steigenden Leerständen vor allem im Büromarkt gehen die Experten besonders in den Regionen Düsseldorf-Köln-Bonn und in der Rhein-Main Region aus.

Foto: dpa

Experten aus dem Rhein-Main-Gebiet befürchten dabei öfter als die Befragten der anderen Metropol-Regionen eine sinkende Nachfrage im Büro- ebenso wie im Einzelhandelssegment. Von diesen Konjunktursorgen ist der Mietwohnungsmarkt weit entfernt, denn die Nachfrage nach Wohnraum scheint hoch zu bleiben. Vor allem...

Foto: dpa

... für Berlin gehen die Experten davon aus, dass die Zahl leerstehender Neubaumietwohnungen weiter zurückgehen wird. Die Befragten sind für den Mietwohnungsmarkt der Bundeshauptstadt besonders optimistisch. Doch auch im Bereich der Gewerbeimmobilien....

Foto: dpa

.... sind die Experten für Berlin deutlich optimistischer als für andere Metropolregionen in Deutschland.

Foto: AP

Eine eindeutige Blaupause für die Konjunkturerwartungen ist die Einschätzung der Mietentwicklung. Hier geben sich die Experten für den Büromarkt pessimistisch - für den Markt für Wohnimmobilien jedoch hoffnungsvoll.

Foto: dpa

Mindestens ein Viertel der Experten für Büroimmobilien rechnet mit fallenden Mieten. In der Mainmetropole sind es noch mehr.

Foto: dpa

Umgekehrt zeigt sich das Konjunkturhoch im Wohnungsmarkt vor allem dadurch, dass bis zu drei Viertel der Befragten steigende Mieten voraussagen.

Foto: dpa

Befeuert wird die Nachfrage nach Immobilien-Investments der Untersuchung zufolge vor allem vom niedrigen Zinsniveau und den anhaltenden Inflationssorgen unter den Investoren: 91 Prozent von ihnen nannten die Inflation als einen der Hauptgründe für das große Interesse der Anleger, neben der allgemeinen Unsicherheit aufgrund der Eurokrise und mangelnden Anlagealternativen mit ähnlich attraktiver Rendite. „Der Ruf des sicheren Hafens für Immobilieninvestments bleibt Deutschland erhalten“, hieß es unter den befragten Investoren. Das ruft auch vermehrt internationale Investoren auf den Plan. Sie dürften 2013 eine zunehmend große Rolle auf dem deutschen Immobilienmarkt spielen.

Im Fokus der Investoren dürften 2013 einmal mehr Wohnimmobilien stehen. Schon im vergangenen Jahr waren in diesem Segment mehr großvolumige Geschäfte zu beobachten- Etwa der Verkauf der LBBW Immobilien GmbH mit 21.500 Wohneinheiten zu einem Preis von mehr als 1,4 Milliarden Euro oder das sogenannte BauBeCon-Portfolio mit 23.500 Wohneinheiten, dass die Barclays Bank für mehr als 1,2 Milliarden Euro an die Deutsche Wohnen AG abgeben hat.

Prognose für Mieten bis 2015
Durchschnittspreis 2012: 10,4 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +10,5 ProzentQuelle: Feri Eurorating Services AG
Durchschnittspreis 2012: 12,6 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +9,5 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 11,5 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +9,3 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 6,1 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +8,3 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 7,5 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +8,2 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 8,9 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +7,7 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 7,2 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +7,5 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 9,4 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +7,2 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 7,2 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +7,1 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 9,6 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +7,1 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 5,7 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +7,1 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 9,2 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +6,9 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 8,7 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +6,7 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 4,9 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +5,4 Prozent
Durchschnittspreis 2012: 6,3 Euro/qmPreisentwicklung bis 2015: +4,5 Prozent

Im Bereich der Wohnimmobilien rechnen Branchenkenner daher mit steigenden Preisen. Zwar gebe es laut Trendbarometer in Bestlagen bestimmter Regionen vereinzelt überhitzte Märkte, eine generelle Preisblase sei jedoch nicht zu beobachten. In den meisten Fällen lassen sich die gestiegenen Immobilienpreise durch ebenfalls steigende Mieten rechtfertigen. Drei Viertel der von Ernst & Young befragten Investoren erwarten somit steigende Preise für Wohnimmobilien in Bestlagen. Zwei Drittel sagen steigende Preise selbst für 1b-Lagen und stabile Preise in der Peripherie voraus. Berlin wird laut Umfrage auch 2013 mit deutlichem Abstand der Liebling der Investoren bleiben: 44 Prozent der Investoren nehmen die Hauptstadt ins Visier. Nur etwa halb so viele nennen auch die übrigen Top-Standorte Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart.

Für Fründ sieht den Markt noch längst nicht ausgereift. „Das Marktvolumen wird von vielen immer noch überschätzt“, sagt er. In Deutschland gebe es insgesamt rund 39 Millionen Wohneinheiten. „Davon sind vielleicht maximal sieben bis acht Millionen Wohnungen überhaupt handelbar. Zudem sind größere Transaktionen von ganzen Wohnungsportfolios erst seit zehn Jahren handelbar. Der Markt befindet sich weiterhin in einer Aufbauphase."

Studie

Warum Immobilienpreise weiter steigen

von Niklas Hoyer

Vom Wettrennen um die besten Immobilien profitieren die übrigen Segmente nur teilweise. So werden bei Einzelhandelsimmobilien die Preise laut Prognose überwiegend stabil erwartet, in einzelnen Städten wie Köln oder Stuttgart dürfte die Nachfrage noch am höchsten ausfallen. Bei den Büroimmobilien stehen vor allem Hamburg und München hoch im Kurs. Frankfurt verliert hingegen seine Spitzenposition aufgrund der hohen Leerstände, die die Stadt dem Schrumpfkurs der Finanzbranche als Folge der Krise zu verdanken hat.

Wer bekommt das Geld?

Vor dem Verkauf sollten auf jeden Fall die Besitzverhältnisse geklärt sein. Wenn es mehrere Eigentümer gibt, wie beispielsweise bei Ehepaaren, dann steht auch beiden der Verkaufspreis zu. Kompliziert wird es, wenn ein Dritter Ansprüche hat, etwa weil er lebenslanges Wohnrecht in der Immobilie hat.   

Foto: gms

Was passiert mit den Schulden?

Sollte die Immobilie noch mit Schulden belastet sein, ist zu klären, was damit passiert. Die Bank als Darlehensgeber muss beispielsweise zustimmen, damit der neue Eigentümer die Schulden übernehmen darf. Auch bei einer vorzeitigen Tilgung des Darlehens muss der Kreditgeber zustimmen.

Foto: dpa

Zeit lassen

Nicht nur der Kauf, auch der Verkauf einer Immobilie sollte immer gut durchdacht sein. Wer viel Geld für sein Haus bekommen möchte, sollte also nicht überhastet auf die Suche nach Käufern gehen, sonst muss am Ende der Preis gesenkt werden.

Foto: AP

Mit oder ohne Makler

Für jeden Verkäufer stellt sich die Frage, ob er mit oder ohne Makler verkaufen will. Einerseits kann es für den Verkäufer bequem sein, einen Makler einzusetzen. Dieser kümmert sich um Besichtigungstermine, Zeitungsanzeigen und andere Formalien. Andererseits muss dann auch die Kostenfrage geklärt sein. Denn die Maklerprovision kann entweder nur vom Käufer gezahlt werden, oder von Käufer und Verkäufer zu gleichen Teilen. Dann beträgt sie in der Regel für jeden maximal drei Prozent.

Foto: dpa

Viele Einschränkungen

Grundsätzlich wird auf Gewinne von Hausverkäufen Einkommensteuer fällig. Allerdings hängt die Steuerpflicht davon ab, wie die Immobilie vorher genutzt wurde. War die Immobilie vermietet und wird innerhalb von zehn Jahren nach Anschaffung verkauft, werden auf die Gewinne Steuern fällig. Ist die Zehn-Jahres-Frist abgelaufen, stehen Verkäufer besser dar. Auch selbstgenutzte Häuser dürfen unter bestimmten Umständen steuerfrei verkauft werden.

Foto: dpa

Wohnlage entscheidet über Preis

In guten Lagen wie hier in Frankfurt am Main sollte es kein Problem sein, einen guten Käufer für die Immobilie zu finden. Wer allerdings weit ab von Ballungsräumen auf dem Land wohnt, sollte genau prüfen, welchen Preis er für sein Haus verlangen kann.

Foto: dpa

Kritische Fragen

Kritische Fragen des Interessenten können schnell nach hinten los gehen. Wer die hohen Heizkosten seiner Immobilie lieber verschweigen will, sollte sich auf entsprechende Fragen gut vorbereiten. Grundsätzlich gilt: Häuser mit einer guten Energiebilanz lassen sich auch gut verkaufen.

Foto: dpa

Umzug planen

Egal, ob jemand in eine kleinere Wohnung oder in ein größeres Haus zieht, der Umzug sollte lange genug im Voraus geplant werden. Denn gerade an den Wochenenden ist es schwierig, kurzfristig einen Möbelwagen zu organisieren. Auch helfende Freunde sollten rechtzeitig informiert werden.

Foto: REUTERS

Wohin mit dem Geld?

Oft stellen sich Hausverkäufer diese Frage nicht: Sie sollten sich rechtzeitig überlegen, wo sie das ganze Geld, was Sie plötzlich bekommen, am sinnvollsten unterbringen. Erst mal auf ein Tagesgeldkonto, oder gleich langfristig anlegen?

Foto: gms

Bloß kein Absprung

Ein Käufer war gefunden und der Verkauf schien in trockenen Tüchern? Auch dann springen einige Käufer wieder ab. Schlecht für den Verkäufer: Die bereits entstandenen Kosten können nicht als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden.  

Foto: dapd

Vom positiven Marktumfeld profitieren natürlich auch die großen Immobiliengesellschaften. Bereits im vergangenen Jahr lief es für Deutsche Wohnen, Gagfah und Co. nicht schlecht. Die im MDax notierte Deutsche Wohnen legte im Jahresverlauf um 38 Prozent zu, bei den Index-Kollegen der Berliner GSW ging es ebenfalls nahezu konstant bergauf – um satte 46 Prozent konnte das Papier zulegen.

Die im SDax gelisteten Aktien der Patrizia Immobilien AG konnten sich 2012 sogar um mehr als 100 Prozent auf über sechs Euro verbessern. Aktien von Immobiliengesellschaften waren also durchaus ein lohnendes Investment für Anleger. Bleibt das 2013 so?

„Das Ende der Fahnenstange ist auf dem Immobilienmarkt noch nicht erreicht“, sagt Roger Peeters, Vorstand der Close Brothers Seydler Research AG, einer Tochter der gleichnamigen Bank. Sein Analysehaus hat im Rahmen einer aktuellen Studie Prognosen für die Entwicklung am Wohnimmobilienmarkt erstellt. Gleichzeitig entwickelten die Analysten mehrere Szenarien für mögliche Übernahmen bei Deutsche Wohnen und Co.

Bundesweit tätige Immobilienfinanzierer

Bundesweite FilialbankenGesamtwertung¹Bera-
tung¹, ⁷
Kondi-
tionen¹, ⁸
Ser-
vice¹,⁵
Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre (in Euro)⁹
NotePunkteNoteNoteNote90.000 Euro250.000 Euro 
BBBank¹⁰sehr gut88,811216.12253.738
HypoVereinsbanksehr gut85,521116.34952.420
Commerzbankgut84,712216.48954.980
Targobankgut81,431216.34952.420
Deutsche Bankbefriedigend71,923316.46856.029
Santanderbankbefriedigend69,733317.78952.393
Postbankausreichend55,936219.14156.677

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet; ⁷ bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und Kompetenz des Beraters; ⁸ bewertet wurden u. a. die Konditionen für zwei Kredite (über 90 000 und 250 000 Euro); ⁹ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 10 Jahre, Kredit über 90 000 Euro soll in 15 Jahren getilgt sein, Kredit über 250 000 Euro in 25 Jahren, jährliche Sondertilgung von fünf Prozent möglich, Erhebungszeitraum: Oktober/November; ¹⁰ Kunden müssen mit dem Girokonto zur BBBank wechseln

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 3.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzierer in Berlin

BerlinGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Berliner Volksbanksehr gut86,513131.295107.942
Sparda-Bank Berlingut84,312333.110102.623
Berliner Bankgut80,431428.075104.739

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet;

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; stand: 03.12.2012

Foto: dapd

Top-Immobilienfinanzierer in Dresden

DresdenGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Ostsächsische Sparkassesehr gut87,711132.856103.487
PSD Nürnberg-Dresdengut81,821131.695108.392
Sparda-Bank Berlingut80,621333.110102.623

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet;

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzierer in Düsseldorf

DüsseldorfGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Volksbank Düsseldorf-Neusssehr gut91,421326 .91392.403
PSD Bank Rhein-Ruhrgut78,315132.218106.569
Stadtsparkasse Düsseldorfbefriedigend70,615331.035106.034

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet;

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzerer in Frankfurt

Frankfurt Gesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Sparda-Bank Hessensehr gut85,931230.382103.711
Frankfurter Sparkassegut79,731330.802105.798
PSD Bank Hessen-Thüringenbefriedigend62,626133.603114.912

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet;

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzierer in Hamburg

HamburgGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Hamburger Sparkassesehr gut96,411232.490101.710
PSD-Bank Nordgut84,312133.283102.966
Hamburger Volksbankohne Wertung⁶36⁶234.306kein Angebot

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet; ⁶ Anbieter hat nur für einen Kredit ein Angebot gemacht, die Bewertung erfolgte nur für dieses Angebot;

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzierer in Hannover

Hannover Gesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Sparda-Bank Hannoversehr gut96,311233.381108.419
Hannoversche Volksbanksehr gut96,211230.629109.098
PSD-Bank Hannovergut74,814235.307121.032

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzierer in Köln

KölnGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Sparkasse Köln-Bonnsehr gut96,711326.22793.283
Kreissparkasse Kölngut80,522228.761102.775
PSD-Bank Kölnbefriedigend68,216333.817115.642

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzierer in Leipzig

LeipzigGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
PSD-Bank Nürnbergsehr gut101,211129.66583.800
Sparkasse Leipzigbefriedigend68,433431.044101.731
Volksbank Leipzigbefriedigend67,116337.155118.058

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa/dpaweb

Top-Immobilienfinanzierer in München

MünchenGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
Stadtsparkasse Münchengut84,212431.976109.031
Sparda-Bank Münchengut81,122331.696108.713
Münchner Bank ohne Wertung⁶21⁶428.048kein Angebot

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet; ⁶ Anbieter hat nur für einen Kredit ein Angebot gemacht, die Bewertung erfolgte nur für dieses Angebot

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

Top-Immobilienfinanzierer in Stuttgart

StuttgartGesamtwertung¹

Ber-

atung¹,²

Kondi-

tionen¹,³

Ser-

vice¹,⁵

Beispiel: Kosten eines Kredits über 10 Jahre⁴
NotePunkteNoteNoteNote95.000 Euro270.000 Euro
PSD-Bank Rhein Neckar Saarsehr gut87,312229.992102.756
Sparda-Bank Baden-Württemberggut83,331228.25095.047
Südwestbankbefriedigend72,114332.244106.495

¹ sehr gut: über 85 Prozent der Punkte in der jeweiligen Kategorie, gut: über 72 Prozent, befriedigend: über 61 Prozent, ausreichend: über 52 Prozent, mangelhaft: über  44 Prozent, ungenügend: weniger als 44 Prozent; Punkte (Gesamtwertung: maximal 100 Punkte, Beratung: 45 Punkte, Konditionen: 40 Punkte, Service: 15 Punkte), Bonuspunkte möglich; ² Online-Umfrage unter Kunden, bewertet wurden u. a. Ermittlung von Vermögen und Schulden, Anzahl der durchgerechneten Finanzierungen und  Kompetenz des Beraters; ³ bewertet wurden u. a. Konditionen für zwei Kredite (95.000 und 270.000 Euro); ⁴ Zinsen und Gebühren (ohne Tilgung), fester Zins über 15 Jahre, Kredit über 95.000 Euro soll in 20 Jahren getilgt sein, Kredit über 270.000 Euro in 30 Jahren, Sondertilgung von fünf Prozent pro Jahr möglich, Erhebungszeitraum:  Oktober/November; ⁵ bewertet wurden u. a. Erreichbarkeit und Service der Berater am Telefon und im Internet;

Quelle: Deutsches Kundeninstitut; Stand: 03.12.2012

Foto: dpa

„Je mehr sowohl die Branche und einzelne Unternehmen wachsen, desto höher ist der Druck auf andere, ebenfalls zuzulegen“, sagt Peeters. Der nächste logische Schritt für die Unternehmen sei nun, „gegenseitig übereinander herzufallen“, so Peeters in bewusst bildlicher Sprache. Demnach dürften die nächsten Übernahmen nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Bereits in den vergangenen Monaten hatten Immobiliengesellschaften kaum Probleme bei der Finanzierung. Mit ihrer Kapitalerhöhung Ende des Jahres sammelte die TAG Immobilien rund 270 Millionen Euro ein. Das Geld war nötig, um die bis dahin bundeseigene TLG Wohnen zu kaufen. Auch die Deutsche Wohnen, die größte der börsennotierten Immobiliengesellschaften, hat kräftig zugelangt am Kapitalmarkt. Allein durch eine Kapitalerhöhung im Sommer kamen rund 460 Millionen Euro in die Kasse der Frankfurter.

Immobilienunternehmen im Dax?

Die möglichen Kapitalerhöhungen geben den Unternehmen genug Spielraum für Zukäufe, so die Analysten von Close Brothers Seydler. Als wahrscheinlichster Käufer am Markt gilt die Deutsche Wohnen, da sie die entsprechende Größe mitbringt. In einem Szenario spielen die Analysten beispielsweise eine Übernahme der Gagfah durch die Frankfurter durch. Damit würde einer der größten Immobiliengesellschaften Europas entstehen. „Käme es zu einer Übernahme dieser Größe in Kombination mit einer Kapitalerhöhung, dann könnten wir schon 2013 das erste Immobilienunternehmen im Dax sehen“, sagt Peeters. Das zeige, wie viel Dynamik zur Zeit im Markt stecke. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es einige Index-Aufstiege gegeben, so stieg TAG Immobilien erst im September 2012 in den MDax auf, die GSW kam zwölf Monate vorher dazu.         

Befeuert wird die Diskussion um die deutschen Immobilien-AG’s auch aufgrund anstehender Börsengänge in der Branche. Nicht nur die Wohnungsgesellschaft LEG will aufs Parkett, auch bei der doppelt so großen Deutsche Annington laufen die Verhandlungen um einen baldigen Börsengang.

„Das Marktumfeld für Börsengänge im Immobiliensektor ist sehr positiv“, sagt Peeters. Früher sei der Börsengang einer Immobiliengesellschaft eher eine Exitstrategie gewesen, das Wachstum des Unternehmens war dann in der Regel zunächst beendet. „Now, the listing is not the end, it’s the beginning of the story“, schreiben die Analysten – im Rahmen des aktuell positiven Marktumfeldes markiert ein Börsengang erst den Anfang des Wachstums. Und Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft, mehr gelistete Unternehmen dürften also für mehr Wachstum bei den bereits an der Börse gehandelten Gesellschaften sorgen.

Vorsicht ist geboten

Gilt jetzt: Feuer frei für den Einstieg in Immobilienaktien? Denn normalerweise ist Vorsicht geboten, wenn viele Aktien neu an die Börse kommen. Die Börsengänge signalisieren, dass die Preise hoch sind. Und tatsächlich sind die Kurse von Immobilienaktien weit oben. Einige Analysten sehen die Papiere schon überbewertet, die Wahrscheinlichkeit, dass es bald zu Verkäufen und Gewinnmitnahmen kommt, ist gegeben.

Und es gibt weitere Unsicherheitsfaktoren. Immobiliengesellschaften profitieren nicht nur vom Boom beim Betongold, sondern vor allem vom aktuellen Niedrigzinsumfeld. Das treibt nicht nur die Anleger in Immobilien, sondern erleichtert den Unternehmen auch die Finanzierung. In der Ernst&Young-Umfrage nannten Investoren fehlendes Eigen- und Fremdkapital als ein wichtiges Problem. Denn auch wenn die Zinsen niedrig sind, so vergeben die Banken Immobilienkredite doch nur selektiv und größerer Vorsicht als noch vor einigen Jahren. Dafür sorgen nicht zuletzt strengere Eigenkapitalvorschriften.

Versicherungen und Pensionskassen haben daher vermehrt damit begonnen, die Finanzierungslücke bei den Investoren zu verringern.

Sobald die Zinsen wieder anziehen, dürften die Aktien der Immobiliengesellschaften als erste darunter leiden. „In unseren Szenarien gehen wir davon aus, dass die Zinsen vorerst niedrig bleiben“, sagt Peeters. Das sei Bedingung für mögliche Übernahmen.

Ein weiteres Risiko lauert in Berlin. Sollte die Politik beispielsweise den Anstieg der Mietpreise begrenzen, dürfte das für die Immobiliengesellschaften ebenfalls nicht ohne Folgen bleiben. Diese Risiken müssen Anleger auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, wenn sie ihr Geld in Immobilienaktien stecken. Angesichts möglicher Übernahmen sollten Anleger eher ein Auge auf die Übernahmekandidaten als auf die Käufer werfen. Schließlich besteht beim Käufer die Gefahr, dass gezahlte Preisaufschläge den Kurs belasten. Auch mögliche Probleme bei der Integration des Zukaufs können die Aktien auf Talfahrt schicken.  

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick