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Arbeitsmarkt Zahl der Erwerbstätigen im April steigt kaum

Die im April übliche Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt sei „vergleichsweise kraftlos“. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland liegt weiter deutlich unter dem Vorkrisenniveau.

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Der Anstieg der Erwerbstätigen fiel deutlich schwächer aus als im April der fünf Vorkrisenjahre 2015 bis 2019 mit durchschnittlich 143.000 Personen. Quelle: dpa

Der deutsche Arbeitsmarkt erholt sich nur langsam von der Coronakrise. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im April saisonbereinigt um 10.000 auf rund 44,4 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Sie liegt weiter deutlich unter dem Vorkrisenniveau: Insgesamt waren 1,6 Prozent oder 735.000 Personen weniger erwerbstätig als im Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

Die im April übliche Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt sei in diesem Jahr „vergleichsweise kraftlos“, so das Statistikamt. Werden saisonal übliche Schwankungen nicht ausgeklammert, dann wuchs die Erwerbstätigenzahl zwar stärker, und zwar um 109.000 Personen zum Vormonat. Dieser Anstieg fiel jedoch deutlich schwächer aus als im April der fünf Vorkrisenjahre 2015 bis 2019 mit durchschnittlich 143.000 Personen.

Mehr: Einstellungsbereitschaft am Arbeitsmarkt so hoch wie seit fast zwei Jahren nicht mehr

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