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Börsengang Alibaba-Tochter Ant will 35 Milliarden Dollar einnehmen

Das Fintech plant den weltgrößten Börsengang in Hongkong und Schanghai. Das Emissionsvolumen soll auf beide Handelsplätze gleichmäßig aufgeteilt werden.

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Die Tochter des chinesischen Amazon-Rivalen Alibaba will zehn bis 15 Prozent ihrer Anteile anbieten. Quelle: Reuters

Der chinesische Finanzdienstleister Ant will Insidern zufolge bei seinem geplanten Börsengang in Schanghai und Hongkong bei Anlegern insgesamt 35 Milliarden Dollar einsammeln. Das Emissionsvolumen werde gleichmäßig auf die beiden Handelsplätze aufgeteilt, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch.

Dabei gebe es anders als üblich keine gesonderte Tranche für Anker-Investoren, da Ant mit großem Interesse institutioneller Anleger rechne. Das Unternehmen wollte sich zu diesem Thema nicht äußern.

Die Tochter des chinesischen Amazon-Rivalen Alibaba will zehn bis 15 Prozent ihrer Anteile anbieten. Bleibt es bei diesem Emissionsvolumen, würde der Betreiber des Bezahlservices Alipay den saudi-arabischen Ölkonzern Aramco vom Thron stoßen. Dessen Börsengang im Dezember 2019 war mit 29,4 Milliarden Dollar der bislang weltweit größte.

Die Börse Schanghai hat bereits grünes Licht für das Debüt im neuen Segment „Star Market“ geben. Der Antrag in Hongkong werde in den kommenden Tagen gestellt, sagte einer der Insider.

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