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Das große GeldEuropas Börsen übertrumpfen erstmals seit Jahren US-Märkte

Die deutsche Wirtschaft ist schwach, doch der Dax steht trotz jüngster Einbußen höher als zu Jahresbeginn. Das ist nicht Folge heimischer Stärke: US-Präsident Trump vertreibt Kapital aus seinem Land. 23.06.2025 - 08:28 Uhr
Akteinhändler arbeiten im Handelsraum der Deutschen Börse. Foto: Lando Hass/dpa

Europas Börsen haben die US-Märkte in der ersten Hälfte 2025 erstmals seit vielen Jahren überholt – dank US-Präsident Donald Trump. Internationale Investoren haben nach Angaben von Investment-Managern und Ökonomen hohe Milliardenbeträge von den US-Märkten abgezogen und nach Europa verlagert. Hauptgrund der Kapitalflucht aus den Vereinigten Staaten sind demnach Zolldrohungen und erratische Kurswechsel Trumps. Damit haben die internationalen Geldströme zumindest vorerst die Richtung gewechselt. Denn in den Vorjahren flossen immense Summen in die USA.

Europäische Hauptgewinner sind die Börsen in Deutschland, Spanien und Italien mit jeweils zweistelligen Kursgewinnen. Der Dax hat seit Jahresbeginn trotz der jüngsten Einbußen um etwa 16 Prozent zugelegt. Die US-Aktienmärkte hingegen verzeichneten nur magere Anstiege von weniger als zwei Prozent.

Investorengelder schwappen zurück nach Europa

„Zahlreiche Indizien deuten auf eine deutliche Bewegung von Investorengeldern aus den USA in Richtung Europa, aber auch in andere Regionen wie Japan hin“, sagt Ludovic Subran, bei der Münchner Allianz als Chief Investment Officer der Hauptverantwortliche für die Geldanlagen. Der Münchner Dax-Konzern zählt mit knapp 2,5 Billionen Euro angelegten Kapitals zu den internationalen Größen der Zunft.

Zuvor war über Jahre das große Geld aus aller Welt an die US-Finanzmärkte geströmt. „Dies hat sich jetzt geändert“, sagt Vincenzo Vedda, Global Chief Investment Officer bei DWS, dem Vermögensverwalter der Deutschen Bank. „Aus einer kräftigen Übergewichtung der USA durch die Fondsmanager noch zum Jahresende 2024 ist so eine deutliche Untergewichtung geworden.“

dpa
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