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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Wall Street setzt Rekordjagd fort – Dow Jones überspringt erstmals 29.000-Punkte-Marke

Die US-Indizes verzeichnen am Freitag allesamt neue Rekordstände. Im Fokus stehen US-Arbeitsmarktdaten, die schwächer ausfielen als erwartet.

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Coronavirus: Angst vor dem Virus aus China hält US-Börsen im Griff Quelle: AP

Die schwächer als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten bringen US-Anleger nicht aus dem Konzept. Die Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 gewannen zur Eröffnung am Freitag bis zu 0,3 Prozent und markierten jeweils neue Rekordhochs.

Der Dow Jones steigt sogar erstmals über die 29.000er Marke. Der US-Standardwerteindex steigt um 0,2 Prozent auf ein Rekordhoch von 29.009,07 Punkten. Börsianer werten den überraschend geringen Anstieg der Löhne als Hinweis auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der US-Notenbank Fed.

Am Donnerstag hatte die die Entspannung im Konflikt USA/Iran zu neuen Rekordkursen geführt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent höher auf 28.956,90 Punkte. Der technologielastige Nasdaq rückte 0,8 Prozent auf 9203,43 Punkte vor. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,7 Prozent auf 3274,70 Punkte zu.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der US-Landwirtschaft stieg den Angaben zufolge um 145.000. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 164.000 Stellen gerechnet. Der viel beachtete Anstieg der Löhne fiel mit 0,1 Prozent im Monatsvergleich ebenfalls niedriger aus als gedacht.

Letzteres sei allerdings gut für den Aktienmarkt, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Die Aussicht auf eine anhaltend geringe Inflation nehme den Befürwortern einer strafferen Geldpolitik innerhalb der US-Notenbank Wind aus den Segeln. Er gehe sogar von einer Zinssenkung im ersten Halbjahr aus.

Blick auf die Einzelwerte

Parallel zum Gesamtmarkt setzte auch Apple seinen Höhenflug fort. Die Aktien des Elektronik-Konzerns stiegen um 0,4 Prozent auf ein Rekordhoch von 310,91 Dollar, nachdem die Bank Credit Suisse als eine der Letzten dank des starken iPhone-Absatzes ihr Kursziel für die Apple-Titel angehoben hatte.

Bei den Eignern von Six Flags standen die Fahnen dagegen auf Halbmast. Die Aktien des Vergnügungspark-Betreibers stürzten um mehr als 15 Prozent ab und waren mit 37 Dollar so billig wie zuletzt vor fünfeinhalb Jahren. Wegen schwächelnder Besucherzahlen in den USA und Problemen mit Parks in China warnt das Unternehmen vor einem Rückgang des Quartalsumsatzes um acht bis zehn Millionen Dollar.

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