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Euro/Dollar Eurokurs legt etwas zu

Anleger hoffen auf positive Geschäftszahlen im zweiten Quartal, an den europäischen Finanzmärkten geht es bergauf. Der Dollar ist derzeit wenig gefragt.

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In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. Quelle: dpa

Der Kurs des Euro hat zu Beginn der neuen Handelswoche etwas zugelegt. Am Montagmorgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1327 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Freitagabend an der Marke von 1,13 Dollar gestanden hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1276 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer Dollar-Schwäche, die im Gegenzug für Auftrieb beim Euro sorgte. An den Finanzmärkten herrschte zum Wochenauftakt eine allgemein freundliche Stimmung, während der als sicherer Anlagehafen geltende Dollar weniger gefragt war. Am Markt wurde auf erste Geschäftszahlen von Unternehmen im zweiten Quartal verwiesen. Diese weckten die Hoffnung, dass sich die Coronakrise nicht so stark auf die Ergebnisse großer Konzerne auswirkt wie zunächst befürchtet.

Im weiteren Handelsverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger am Devisenmarkt orientieren könnten. Generell bleiben die Finanzmärkte weiter hin- und hergerissen zwischen der sich weiter verschärfenden Corona-Lage in den USA und Hinweisen auf eine Konjunkturerholung in führenden Volkswirtschaften.

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