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Euro/Dollar Eurokurs stabilisiert sich über 1,10 US-Dollar

Die Gemeinschaftswährung wird auf dem Niveau des Vorabends gehandelt. Neue Konjunkturdaten aus den USA könnten aber noch für Kursbewegung sorgen.

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Die Entspannungssignale im Handelsstreit haben zur Wochenmitte dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Quelle: dpa

Der Euro hat sich am Freitag nach der Berg- und Talfahrt vom Vortag stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1069 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,0963 Dollar festgesetzt.

Damit konnte die erneute Ausweitung der bereits ultralockeren Geldpolitik durch die EZB den Euro nicht nachhaltig belasten. Am Vortag hatte sich die Notenbank mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket gegen die Konjunkturflaute in der Eurozone gestemmt und dabei unter anderem die Neuauflage des Anleihekaufprogramms beschlossen. Der Euro war daraufhin zunächst bis auf 1,0927 Dollar gefallen, konnte die Kursverluste aber schnell wieder wettmachen.

Bis zum Nachmittag rechnen Marktbeobachter mit einem eher impulsarmen Handel am Devisenmarkt. Dann könnten neue Konjunkturdaten aus den USA wieder für mehr Kursbewegung sorgen. Auf dem Programm stehen Kennzahlen zur Umsatzentwicklung im amerikanischen Einzelhandel und zur Konsumlaune.

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