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Kryptowährung Gewinnmitnahmen lassen Bitcoin-Kurs um 2000 Dollar einbrechen

Die Bitcoin-Rallye erlebt einen leichten Dämpfer, weil der Kurs auf 11.163 Dollar abstürzt. Ein Grund dafür sei die jüngste Rede von Jerome Powell.

Am Donnerstag rutschte der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise bis auf 11.163 Dollar ab Quelle: dpa

FrankfurtBei der Digitalwährung Bitcoin haben Gewinnmitnahmen den jüngsten Höhenflug vorerst gestoppt. Am Donnerstag rutschte der Kurs auf der Handelsplattform Bitstamp zeitweise bis auf 11.163 Dollar ab. Zur Wochenmitte war die Kryptowährung noch etwa 2000 Dollar mehr wert gewesen. Zuletzt konnte sich der Bitcoin wieder etwas erholen und wurde mit knapp 11.500 Dollar gehandelt.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern haben Anleger jüngste Kursgewinne beim Bitcoin versilbert. Einige Beobachter verwiesen zur Erklärung auch auf Äußerungen des US-Notenbankvorsitzenden Jerome Powell vom Vortag, der sich vor Vertretern des US-Repräsentantenhauses sehr kritisch über die geplante Facebook-Digitalwährung „Libra“ geäußert hatte.

Ein Teil der jüngsten Bitcoin-Rallye wird auch auf den medialen Hype um die Facebook-Währung zurückgeführt, der generell den Weg für eine breitere Akzeptanz von Kryptowährungen ebnen könnte. Seit Anfang Juli hatte eine Kursrallye den Preis des Bitcoin um mehr als 30 Prozent nach oben getrieben. Beim Bitcoin kommt es immer wieder zu extremen Kursbewegungen. Es wird dabei dringend vor dem stark spekulativen Charakter beim Kauf der Digitalwährung gewarnt.

Seit Beginn des Jahres hat sich der Wert des Bitcoin in etwa verdreifacht. Der Kurs liegt aber immer noch deutlich unter dem Rekordhoch, das Ende 2017 bei knapp 20.000 Dollar erreicht wurde. Die Kryptowährung wird in komplexen mathematischen Verfahren am Computer erzeugt und unterliegt nicht der Kontrolle von Notenbanken. Ihre mögliche Menge ist beschränkt. Je mehr Bitcoins am Rechner erschaffen werden, desto aufwendiger wird der Schürf-Prozess.

Mehr: Die Betreiber von fünf Online-Trading-Seiten sollen Anleger um Millionen gebracht haben. Ihr mutmaßlicher Anführer sitzt in Wien in Untersuchungshaft.

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