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Kursrutsch Gerüchte um Shortseller-Attacke bei Adler Real Estate

Ein Analystenbericht soll verantwortlich für den Kursrutsch Adler Real Estate-Aktien sein. Dahinter steckt Gerüchten zufolge der britische Investor Fraser Perring.

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In der Spitze fielen die Aktien um 8,9 Prozent auf 11,60 Euro. Quelle: dpa

Ein abrupter Kursrutsch und ungewöhnlich hohe Handelsumsätze bei Aktien von Adler Real Estate haben Anleger am Donnerstag hellhörig gemacht. Die Papiere der Tochtergesellschaft der im SDax notierten Adler Group, die selbst in keinem Auswahlindex vertreten sind, fielen in der Spitze um 8,9 Prozent auf 11,60 Euro. Dabei wechselten rund zehnmal so viele Aktien wie gewöhnlich den Besitzer. Zwei Händler sprachen von vagen Gerüchten um eine Short-Seller-Attacke. Die Immobilienfirma selbst wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

Ein in London ansässiger Aktienhändler sagte, er habe Gerüchte gehört, dass ein Analystenbericht zu Adler Real Estate kursiere, bei dem es um Wetten auf fallende Kurse gehe. Verfasser solle Viceroy Research sein, die das allerdings zurückgewiesen hätten, sagte der Händler.

Hinter dem Analysehaus steckt der britische Investor Fraser Perring, der in der Vergangenheit mit Attacken gegen ProSiebenSat.1, Wirecard und Grenke für Aufsehen an den Börsen gesorgt hatte. Bei Leerverkäufen wetten Anleger auf fallende Kurse. Dabei verkaufen sie geliehene Aktien, um sie nach einem Kursrutsch billiger zurückzukaufen und dann dem Inhaber zurückzugeben.

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