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Öl Ölpreise bewegen sich wenig

Händler hoffen auf stärkere Ölnachfrage angesichts weltweiter Lockerungen. Beunruhigend sind indes die angespannten Beziehungen zwischen den USA und China.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben sich am Montag im frühen Handel nur wenig von der Stelle bewegt. Händler sprachen von fehlenden Impulsen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 35,11 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen geringfügig auf 33,40 Dollar.

Die Rohölpreise haben sich in den vergangenen Wochen deutlich von ihrem Einbruch seit Jahresbeginn erholt. Ausschlaggebend für die Erholung sind Produktionskürzungen großer Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland. Zudem besteht die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage, nachdem diese in der Coronakrise eingebrochen war.

Als großes Risiko für die Ölnachfrage gelten die angespannten Beziehungen zwischen den USA und China. Zum einen streiten die beiden Wirtschaftsmächte über die Schuld an der Corona-Pandemie. Zum anderen will China mit einem Sicherheitsgesetz in die Autonomierechte der Sonderverwaltungszone Hongkong eingreifen, was die USA harsch kritisieren. Die USA und China sind weltweit die größten Ölverbraucher.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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