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Öl Ölpreise geben etwas nach

Ein Anstieg der Fördermenge und höhere Corona-Neuinfektionszahlen drücken den Preis für den Rohstoff. Er liegt 16 Cent unter dem Freitagskurs.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,36 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 24 Cent auf 40,03 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen auf einen Anstieg der Fördermenge und damit auf ein höheres Angebot auf dem Weltmarkt. Die „Opec+“, ein Zusammenschluss wichtiger Förderstaaten, hatte beschlossen, die Fördermenge ab August wieder etwas zu erhöhen.

Die Ölstaaten, darunter auch Saudi-Arabien und Russland, werden demnach etwa 1,5 Millionen Barrel Rohöl pro Tag mehr ausliefern als im Juli. Damit wird eine Begrenzung der Fördermenge, mit der die Ölstaaten auf einen extremen Preisverfall im Frühjahr reagiert hatten, teilweise wieder gelockert.

An den Finanzmärkten zeigten sich Anleger außerdem besorgt über die jüngste Entwicklung in der Coronakrise, was auch die Ölpreise belastet hat. Nach vergleichsweise hohen Zahlen an Neuinfektionen in den USA hatte sich zuletzt auch die Lage in Australien verschärft. In Melbourne, der zweitgrößten Stadt des Landes, war eine nächtliche Ausgangssperre angekündigt worden.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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