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Öl Ölpreise stoppen vorerst Höhenflug

Ein starker Zuwachs der US-Ölreserven dämpfen die Ölpreise. Stützend wirken dagegen Fortschritte beim Handelsstreit zwischen China und den USA.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Singapur Die Ölpreise haben am Donnerstag den kräftigen Anstieg der vergangenen Handelstage vorerst nicht fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 69,28 US-Dollar. Das waren drei Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ebenfalls geringfügig um acht Cent auf 62,38 Dollar.

Ein starker Zuwachs der Ölreserven in den USA belastete die Ölpreise. Am Vortag hatte die US-Regierung gemeldet, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 7,2 Millionen Barrel gestiegen waren. Am Markt war dagegen ein Rückgang erwartet worden. Außerdem erhöhte sich die Fördermenge der USA auf einen neuen Rekordwert von 12,2 Millionen Barrel pro Tag. Das zeigt, dass das Angebot in den USA hoch bleibt.

Gestützt wurden die Ölpreise dagegen von der Hoffnung auf ein Ende des Handelsstreits zwischen den USA und China. Medien berichteten zuletzt von Fortschritten bei den Handelsgesprächen der beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Ein Ende des Konflikts würde einen erheblichen Belastungsfaktor von der Weltwirtschaft nehmen und die Aussichten für die Rohölnachfrage verbessern.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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