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Rohstoffe Ölpreise bleiben wegen Konjunktursorgen unter Druck

Der noch amtierende US-Präsident Donald Trump fordert Nachbesserungen am beschlossenen Corona-Konjunkturpaket. Das sorgt für Verunsicherung und belastet die Rohölpreise.

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Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa

Die Ölpreise haben am Mittwoch angesichts weiter schwelender Konjunktursorgen an ihre jüngsten Verluste angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 49,37 US-Dollar. Das waren 71 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 66 Cent auf 46,36 Dollar. Vergangene Woche hatten die Ölpreise noch Höchststände seit März erreicht.

Für Verunsicherung sorgt aktuell unter anderem, dass der noch amtierende US-Präsident Donald Trump Nachbesserungen an dem mit großer Mehrheit vom Kongress beschlossenen Corona-Konjunkturpaket gefordert hat. Dadurch steigen Börsianern zufolge wieder die Konjunktursorgen, die zuletzt ohnehin schon durch die möglicherweise besonders ansteckende, neue Variante des Coronavirus befeuert worden waren.

Zusätzlichen Druck übten Lagerdaten aus den USA aus. Der Industrieverband API hatte am Dienstagabend einen Anstieg der landesweiten Erdölvorräte gemeldet. Ein höheres Angebot an Rohöl drückt in der Regel auf die Preise.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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