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Schlechtes Marktumfeld Abacus Medicine und Primepulse sagen ihre Börsengänge in Frankfurt ab

Eigentlich wollten Abacus und Primepulse noch in diesem Jahr an die Börse gehen. Doch nun bekommen sie kalte Füße.

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Zahlreiche Unternehmen haben wegen der wackeligen Finanzmärkte in den vergangenen Wochen ihre Börsenpläne auf Eis gelegt oder Abstriche gemacht. Quelle: dpa

Frankfurt Der dänische Arzneimittel-Importeur Abacus Medicine und die Beteiligungsgesellschaft Primepulse blasen ihre geplanten Börsengänge in Frankfurt nach den Kursverlusten an den Aktienmärkten ab. Beide Unternehmen wollen nun auf ein besseres Marktumfeld warten, wie sie am Mittwoch mitteilten.

Die von den Gründern des Münchner IT-Händlers Cancom kontrollierte Beteiligungsfirma Primepulse wollte eigentlich am kommenden Dienstag ihr Börsendebüt feiern, die Zeichnungsfrist endete am Mittwoch. Abacus Medicine hatte am 1. Oktober angekündigt, noch 2018 solle die Erstnotiz an der Frankfurter Börse stattfinden.

Zahlreiche Unternehmen haben wegen der wackeligen Finanzmärkte in den vergangenen Wochen ihre Börsenpläne auf Eis gelegt oder Abstriche gemacht. So sagte in Deutschland der Stuttgarter Spezial-Anlagenbauer Exyte seinen milliardenschweren Börsengang ab. Die Deutsche Familienversicherung (DFV) und der Elektroroller-Hersteller Govecs wollen sich mit einem geringeren Emissionsvolumen begnügen.

Auch im Ausland schoben Schwergewichte wie der spanische Ölkonzern Cepsa, der Autoleasing-Anbieter und Flottenmanager Leaseplan oder der chinesische Musikstreamingdienst Tencent Music ihre Börsenpläne wegen der fallenden Aktienmärkte auf die lange Bank.

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