1. Startseite
  2. Finanzen
  3. Geldanlage
  4. Vermögen: Private Haushalte dürften bald noch reicher werden

VermögenPrivate Haushalte dürften noch reicher werden

Gestiegene Sparzinsen und Aktienkurse sorgen für Auftrieb. Zudem legen viele Menschen immer noch relativ viel ihres Einkommens auf die hohe Kante. Die Geldvermögen sind auf Kurs zum nächsten Rekord. 23.06.2024 - 10:06 Uhr

Rentable Sparzinsen und Gewinne an den Börsen lassen die Vermögen privater Haushalte wachsen.

Foto: imago images

Die Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland werden einer Hochrechnung zufolge in diesem Jahr die Marke von acht Billionen Euro deutlich überschreiten. Dank rentabler Sparzinsen und weiterer Gewinne an den Börsen rechnet die DZ Bank zum Jahresende mit einem Wert von gut 8400 Milliarden Euro. Das wären auf Basis der DZ-Bank-Zahlen etwa sechs Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahresstand.

„Mit dem Rückgang der Sparquote und den sich allmählich wieder erholenden Bauinvestitionen der privaten Haushalte sollte sich der Geldvermögenszuwachs 2025 dann auf rund vier Prozent normalisieren“, prognostiziert DZ-Bank-Ökonom Michael Stappel. „Mit der allmählichen Konjunkturerholung sinkt die Sparquote und die Geldvermögensbildung der Haushalte gerät in ruhigeres Fahrwasser.“

Sparquote sinkt nur langsam

Noch halten sich viele Menschen mit größeren Anschaffungen zurück und legen nach wie vor vergleichsweise viel Geld auf die hohe Kante. Für das laufende Jahr rechnet Stappel mit einer Sparquote von 11,3 Prozent nach 11,4 Prozent 2023. Heißt: Je 100 Euro verfügbarem Einkommen würden im laufenden Jahr im Schnitt 11,30 Euro gespart. In den Corona-Jahren 2020 (16,5 Prozent) und 2021 (14,9 Prozent) hatte die Sparquote in Deutschland Rekordhöhen erreicht.

Zahlen der Deutschen Bundesbank zufolge hat das Geldvermögen der privaten Haushalte hierzulande Ende vergangenen Jahres mit rund 7716 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht. Die DZ Bank hatte eine Summe von rund 7939 Milliarden Euro errechnet.

Sowohl die Bundesbank als auch die DZ Bank berücksichtigen in ihren Auswertungen Bargeld und Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Fonds sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Die Zahlen der DZ Bank sind höher, weil sie Organisationen ohne Erwerbszweck wie Stiftungen und gemeinnützige Vereine einrechnet. Zur Verteilung der Vermögen machen weder die Bundesbank noch die DZ Bank Angaben.

Lesen Sie auch: So bauen Eltern für ihre Kinder Vermögen auf

dpa
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick