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Immobilien Deutsche Wohnen sieht sich trotz Corona-Pandemie auf Kurs

Trotz steigender Mieten sinkt bei der Deutsche Wohnen das Ergebnis aus dem operativen Geschäft. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern aber das Vorjahresniveau an.

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Fassade der Zentrale der börsennotierten Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen SE in Berlin. Quelle: dpa

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen spürt die Auswirkungen der Coronakrise bislang kaum. Nach wie vor hätten sich mit knapp über einem Prozent nur wenige Mieter gemeldet und krisenbedingte Unterstützung angefragt, erklärte der Konzern am Freitag.

Auch wirtschaftlich seien die Folgen für die Deutsche Wohnen gering. In den ersten neun Monaten sank das Ergebnis aus dem operativen Geschäft (FFO I) allerdings trotz weiter steigender Mieten um 1,2 Prozent auf 422,4 Millionen Euro. Grund hierfür waren unter anderem höhere Zinsaufwendungen. Für das Gesamtjahr erwartet der im Sommer in den Leitindex Dax aufgestiegene Konzern weiterhin einen FFO I auf dem Vorjahresniveau von rund 540 Millionen Euro.

Die Deutsche Wohnen besitzt fast 163.000 Wohnungen in Deutschland, davon gut 115.000 in Berlin. Hinzu kommen rund 3000 Gewerbeeinheiten. Wegen des anhaltenden Immobilienbooms erwartet der Konzern eine Wertsteigerung des Portfolios zum Jahresende um rund sechs Prozent, wie die Erkenntnisse des mit der Wertermittlung beauftragten Bewerters erwarten ließen. Zuletzt wurde das Immobilienportfolio mit 24,9 Milliarden Euro bewertet.

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