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Geldpolitische Hilfen EZB will Euro-Zone bis weit in die Erholungsphase unterstützen

Erst im März hatte die EZB beschlossen, das Kauftempo des Notfall-Anleihenkaufprogramms PEPP zu erhöhen. Die nächste Zinssitzung findet am kommenden Donnerstag statt.

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Die Hochhäuser der Bankenskyline von Frankfurt ragen hinter der Europäischen Zentralbank (EZB) aus der hereinbrechenden Dunkelheit empor, während ein vorbeifahrendes Schiff Lichtspuren durch die Dunkelheit zieht. Quelle: dpa

Die Wirtschaft der Euro-Zone ist auf ihrem Weg aus der Viruskrise heraus laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde immer noch auf kräftige geldpolitische Hilfen angewiesen. „Die EZB hat sich verpflichtet, günstige Finanzierungsbedingungen während dieser Phase sicherzustellen“, sagte Lagarde am Mittwoch in einer Rede. Die starke Unterstützung werde weiterhin für eine Brücke sorgen bis weit in die Zeit der Erholung hinein. Die nächste Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) findet Donnerstag in einer Woche statt.

Die jüngsten Äußerungen von Währungshütern deuten darauf hin, dass die EZB trotz deutlicher Impffortschritte in vielen Ländern und steigender Inflationszahlen ihre geldpolitische Hilfe zunächst nicht abschwächen möchte. Im Zentrum der Debatten auf der Zinssitzung dürfte dabei das billionenschwere Notfall-Anleihenkaufprogramm PEPP der Währungshüter stehen.

Die EZB hatte erst im März beschlossen, das Kauftempo dieses wichtigen Kriseninstruments im zweiten Quartal im Vergleich zu den Anfangsmonaten des Jahres deutlich zu erhöhen. Zur Entscheidungshilfe werden den Euro-Wächtern auf der Sitzung neue Inflations- und Wachstumsprognosen der Notenbank-Volkswirte vorliegen.

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