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Mitarbeiter-Beteiligungen Warum so wenige Arbeiter Aktionäre sind

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Deutsche Arbeitnehmer als Anteilseigner sind immer noch die Ausnahme. Warum nur sehr wenige einen Teil ihres Lohns in Belegschaftsaktien investieren. Quelle: Getty Images

Deutsche Arbeitnehmer beteiligen sich selten an Firmen – nicht einmal an der eigenen. Dabei könnte eine neue Aktienkultur der sozialen Marktwirtschaft guttun. Und was tut die Politik? Sie schaut zu.

Kapitalismus kann ein mühsames Geschäft sein. Sven Huschke fing 1999 als Student in einer kleinen Berliner IT-Firma an, die damals noch niemand Start-up nannte. Mittlerweile hat Huschke sich bis zum Vorstand hochgearbeitet, und die Mitarbeiterzahl der Cortado AG wuchs in den zwei Jahrzehnten von einer Handvoll auf über 160, mit Auslandsstandorten in Sydney und Denver.

Eine Erfolgsgeschichte, ohne Zweifel, noch dazu in der boomenden Softwarebranche. Dennoch macht gerade einmal ein Viertel der Mitarbeiter Gebrauch von dem Angebot, das Cortado seit seinen Anfängen bereithält: in Aktien der Gesellschaft zu investieren.

„Die Mühlen mahlen langsam“, sagt Huschke. Und sein Blick fügt hinzu: leider. Mitarbeiter fester an sich binden, aus bloßen Angestellten Teilhaber machen, die nachhaltige Werte schaffen wollen, die das große Ganze mit im Blick haben und davon auch profitieren – Huschke findet das nicht nur in der Theorie ein einleuchtendes Konzept.

Geißel Geld?

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