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Nachhaltigkeit Blackrock und Deutsche Bank kritisieren Firmen für Augenwischerei beim Klimaschutz

Blackrock-Chef Fink und Deutsche-Bank-Chef Sewing warnen vor halbherzigem Klimaschutz. Oftmals würden ökologisch problematische Produktionsteile nur verschoben.

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„Das bringt unsere Gesellschaft nicht weiter.“ Quelle: Reuters

Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock und die Deutsche Bank warnen vor Augenwischerei beim Wandel der Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz. „Viele Firmen stoßen ihre schlimmsten und schmutzigsten Vermögenswerte nur ab, damit sie einen geringeren CO2-Abdruck hinterlassen. Aber das ändert die Welt nicht“, sagte Blackrock-Chef Larry Fink in einem gemeinsamen Gespräch mit Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing am Mittwoch. Die Unternehmen würden damit nur undurchsichtig. „Das bringt unsere Gesellschaft nicht weiter.“

Sewing sagte, die Deutsche Bank erhalte von Kunden zahlreiche Anfragen, wie sie ökologisch problematische Produktionsteile loswerden könnten. Diese würden damit nur verschoben in einen weniger transparenten Bereich. „Das hilft der nächsten Generation nicht. Das ist nicht das Richtige.“

Blackrock ist als Vermögensverwalter an zahlreichen Firmen weltweit beteiligt und Fink hat deren Vorstände mehrfach zu mehr Nachhaltigkeit aufgefordert. Institute wie die Deutsche Bank wollen künftig vermehrt Finanzierungen für Öko-Projekte anbieten.

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