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Abstimmungsergebnis Macron und May begrüßen Ausgang des Referendums in Irland

Die Entscheidung über die Zulassung von Abtreibungen in Irland stößt auf internationale Zustimmung. Frankreichs Präsident nennt sie „historisch“.

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Viele Menschen haben sich vor dem Dublin Castle versammelt, um die Ergebnisse des Referendums zu erwarten. Kurz darauf war klar: Die Iren stimmen für eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts. Quelle: dpa

Dublin Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Entscheidung der Iren für eine Zulassung von Schwangerschaftsabbrüchen als historisch bezeichnet. Die Wahl sei ein wichtiges Symbol für die Freiheit der Frauen, twitterte Macron. Auch die britische Premierministerin Theresa May begrüßte den Ausgang des Referendums, bei dem mehr als 66 Prozent der Teilnehmer für eine Liberalisierung stimmten.

Die Volksabstimmung sei ein beeindruckendes Zeugnis der Demokratie, mit einem klaren und unzweideutigen Ergebnis, erklärte May und gratulierte dem irischen Volk und dem erfolgreichen Ja-Lager. In ihrer Stellungnahme erwähnte die Premierministerin Nordirland nicht. Dort bleiben die Beschränkungen für Abtreibungen bestehen. Allerdings könnte mit dem Referendum in Irland der Druck auf Nordirland wachsen, dem Beispiel zu folgen.

In Großbritannien sind Schwangerschaftsabbrüche mit Zustimmung des Arztes bis zur 24. Schwangerschaftswoche erlaubt. Das gilt allerdings nicht in Nordirland. In Frankreich sind Abtreibungen seit 1975 legal.

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