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Afghanistan Taliban lassen 200 US-Bürger und weitere Zivilisten ausreisen

Der Militäreinsatz der USA in Afghanistan ist beendet. 200 US-Bürger, die noch im Land sind, dürfen aber noch ausreisen. Die Abflüge werden für Donnerstag erwartet.

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Die Evakuierungsflüge aus Kabul sind eigentlich gestoppt. Quelle: dpa

Die radikal-islamischen Taliban lassen nach US-Angaben 200 Amerikaner und andere Zivilisten aus Afghanistan ausreisen, die nach Ende des Evakuierungseinsatzes zurückgeblieben sind. Genutzt würden Charter-Flüge vom Flughafen Kabul, sagte ein US-Vertreter am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Abflüge würden für Donnerstag erwartet. Der US-Sondergesandte für Afghanistan Zalmay Khalilzad habe die Taliban gedrängt, die Menschen ausreisen zu lassen, sagte der Insider, der seinen Namen nicht genannt haben wollte.

Ob diese Menschen aus den USA und Drittländern unter denen seien, die tagelang in Masar-i-Scharif festsaßen, weil ihre private Charter-Maschine nicht starten durfte, war unklar.

Die USA hatten am 31. August ihre letzten Soldaten aus Afghanistan abgezogen und ihren Militäreinsatz dort nach 20 Jahren beendet. Damit stoppten die USA und auch andere Länder ihre Evakuierungsflüge aus der Hauptstadt Kabul, mit denen sie eigene Staatsangehörige und afghanische Ortskräfte sowie besonders gefährdete Personen außer Landes gebracht hatten.

Mehr: Der Westen ist gefangen im Taliban-Dilemma – denn die Islamisten haben ein mächtiges Druckmittel

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