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Atom-Abkommen Iran warnt andere Länder vor Verträgen mit USA

Irans Außenminister warnt vor Abkommen mit den USA. Kurz vor dem Nordkorea-USA-Gipfeltreffen erklärt er entsprechende Atom-Verhandlungen für zwecklos.

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Der iranische Außenminister warnt vor Verhandlungen mit den USA. Quelle: dpa

New York Vor dem geplanten Gipfeltreffen von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un mit US-Präsident Donald Trump hat der Iran vor Verträgen mit den USA gewarnt. Außenminister Dschawad Sarif sagte am Samstag in New York, die US-Forderung nach Änderungen am internationalen Atomabkommen mit seinem Land zeige, dass man mit der Regierung in Washington nicht verhandeln solle.

Es wäre zwecklos, wenn Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchten wollten, Trump zu beschwichtigen. Die USA verhandelten nach dem Motto: „Was meins ist, ist meins, was deins ist, ist verhandelbar“, sagte Sarif.

Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley hatte in diesem Monat erklärt, Kim sehe sich das Iran-Abkommen genau an und wisse nun, was er erreichen könne und wo die Schlupflöcher seien. Trump hat das 2015 ausgehandelte Atomabkommen wiederholt als den „schlechtesten Deal aller Zeiten“ kritisiert. Von den europäischen Unterzeichnerstaaten fordert er, von ihm ausgemachte Fehler in dem Vertragswerk zu beseitigen. Ansonsten würden die USA sich aus dem Abkommen zurückziehen und am 12. Mai wieder Sanktionen in Kraft setzen. Das Treffen Trumps mit Kim soll Ende Mai oder im Juni stattfinden.

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