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Chinesischer Netzausrüster USA verhängen Visabeschränkungen gegen Huawei-Beschäftigte

Die USA werfen Mitarbeitern des chinesischen Konzerns vor, der kommunistischen Führung in Peking bei Menschenrechtsverletzungen zu unterstützen.

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Außenminister Mike Pompeo verkündete am Mittwoch Reisebeschränkungen für Huawei-Mitarbeiter. Quelle: dpa

Die USA haben Visabeschränkungen gegen Beschäftigte von chinesischen Technologiefirmen erlassen. Von den Sanktionen betroffen seien unter anderem Beschäftigte des Telekom-Riesen Huawei, erklärte das US-Außenministerium in Washington am Mittwoch, ohne andere Firmen namentlich zu nennen.

„Bestimmte“ Huawei-Mitarbeiter leisteten der kommunistischen Führung in Peking bei Menschenrechtsverletzungen „materielle Unterstützung“, hieß es zur Begründung. Das Außenministerium warnte Telekommunikationsfirmen in aller Welt davor, Geschäfte mit Huawei zu machen.

Die USA haben den Druck auf Huawei zuletzt immer weiter erhöht. Neben Sanktionen versucht Washington seit Monaten, Druck auf seine internationalen Partner auszuüben, um den chinesischen Netzwerkausrüster vom Ausbau der neuen superschnellen 5G-Mobilfunknetze auszuschließen.

Die britische Regierung hatte am Dienstag mitgeteilt, dass Huawei endgültig nicht am Ausbau des Netzes in Großbritannien beteiligt werden soll. US-Außenminister Mike Pompeo nannte die Entscheidung am Mittwoch „vorbildlich“.

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