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Euro-Zone Fünf-Sterne-Gründer Grillo für Referendum über Italiens Verbleib in Euro

Ist die Fünf-Sterne-Bewegung in Italien tatsächlich für einen Verbleib in der Euro-Zone? Gründer Beppe Grillo befeuert jetzt die Zweifel.

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Der Gründer der Fünf-Sterne-Bewegung moniert, dass Italien bislang keinen Notfallplan entwickelt hat. Quelle: Reuters

Rom Der Gründer der regierenden Fünf-Sterne-Bewegung, Beppe Grillo, hat einen Plan B verlangt, damit Italien aus der Euro-Zone aussteigen könnte, sollten die wirtschaftlichen Bedingungen das erfordern. Mit seinen am Freitag veröffentlichten Äußerungen in einem Interview dürfte Grillo Zweifel nähren, ob die von den Fünf Sternen und der weit rechts stehenden Lega getragene Regierung tatsächlich in der Euro-Zone bleiben will.

„Man muss einen Plan B haben“, sagte Grillo „Gzero Media“, einer Tochter der Risikoanalyse-Firma Eurasia Group. Italien habe bislang keinen Notfallplan entwickelt, monierte Grillo. Die Italiener sollten per Volksabstimmung entscheiden, ob sie in der Euro-Zone bleiben wollen oder nicht.

Der derzeitige Vorsitzende der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, und Lega-Chef Matteo Salvini hatten sich im Wahlkampf Euro-kritisch geäußert und nach zähem Ringen eine Koalition gebildet. Ministerpräsident Giuseppe Conte und Wirtschafts- und Finanzminister Giovanni Tria haben jedoch beide wiederholt versichert, die Regierung habe nicht die Absicht, Italien aus der Euro-Zone zu führen.

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