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Handelskonflikt China fordert Zollabbau für Handelsabkommen mit USA

Wachsende politische Spannungen erschweren eine Lösung im US-Handelskonflikt mit China. Nun drängt die Volksrepublik auf einen Abbau der Strafzölle.

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Die Verhandlungen über die erste Phase des Handelsabkommens zwischen den USA und China hätten eigentlich im November abgeschlossen werden sollen. Quelle: AP

China beharrt auf einen Abbau der Zölle als Bedingung für einen Handelsvertrag mit den USA. Beide Seiten stünden in engem Kontakt, sagte der Sprecher des Handelsministeriums, Gao Feng, am Donnerstag in Peking. Die Verhandlungen über die erste Phase des Handelsabkommens sollten eigentlich schon im November beendet werden. Ansonsten könnten am 15. Dezember wie angekündigt neue US-Strafzölle auf chinesische Waren in Kraft treten.

Wachsende politische Spannungen zwischen China und den USA erschweren zunehmend eine Lösung im Handelsstreit. Die Regierung in Peking reagierte zuletzt verärgert auf die Androhung von Sanktionen durch den US-Kongress wegen des Umgangs mit der muslimischen Minderheit der Uiguren. Ein US-Botschaftsvertreter wurde ins Außenministerium einbestellt. Dieses sprach von einer bösartigen Attacke auf China und einer schwerwiegenden Einmischung „in die inneren Angelegenheiten“ des Landes.

Die beiden weltgrößten Wirtschaftsmächte überziehen sich seit Monaten gegenseitig mit Strafzöllen. Das belastet inzwischen die Weltkonjunktur.

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