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Krise in Venezuela Kanada stoppt vorübergehend Betrieb von Botschaft in Venezuela

Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro erschwert die Arbeitsfähigkeit ausländischer Botschaften. Kanada sieht sich daher nicht in der Lage, den Betrieb weiter aufrecht zu erhalten.

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Nach Angaben der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland werden Diplomaten zum Monatsende keine weitere Akkreditierung für neue Visa bekommen. Quelle: Reuters

Toronto Kanada setzt den Betrieb seiner Botschaft in Venezuela aus. Die Führung von Präsident Nicolás Maduro habe zuletzt Maßnahmen ergriffen, die die Arbeitsfähigkeit ausländischer Botschaften im Land einschränkten, hieß es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung der kanadische Außenministerin Chrystia Freeland.

So seien kanadische Diplomaten zum Monatsende „nicht länger in der Lage“, nach Ablauf ihrer Visa eine Akkreditierung zu bekommen. Daher bliebe Kanada keine andere Wahl, als den Botschaftsbetrieb vorübergehend zu stoppen. Ihr Land werde die Kritik an Maduros Regierung jedoch nicht abreißen lassen, ergänzte Freeland.

Kanada ist Teil der sogenannten Lima-Gruppe an, der vor allem lateinamerikanische Staaten angehören. Das Bündnis setzt sich für die Anerkennung des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaidó als rechtmäßiger Interimspräsident und für eine Ablösung Maduros ein.

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