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Kurdenreferendum im Irak Präsident Erdogan besucht den Iran

Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der irakischen Kurden trifft sich der türkische Präsident Erdogan mit seinem Amtskollegen im Iran. Beide hatte das Referendum bereits im Vorfeld stark kritisiert.

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Die beiden Staatsoberhäupter wollen ihre weiteren Reaktionen auf das Referendum besprechen. Quelle: AP

Teheran Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der irakischen Kurden ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in den Iran gereist. Er wurde am Mittwoch auf dem Teheraner Flughafen von Industrieminister Mohammed Schariatadari begrüßt, wie das staatliche iranische Fernsehen berichtete. Später sollte Erdogan offiziell vom iranischen Präsidenten Hassan Ruhani empfangen werden. Sowohl Teheran als auch Ankara hatten das kurdische Referendum bereits vorab scharf kritisiert.

Erdogan hat erklärt, er werde keinen kurdischen Staat an der türkischen Grenze akzeptieren. Der Iran startete vor dem Referendum vom 25. September ein Manöver von Heer und Revolutionsgarde in der nordwestiranischen Kurdenregion. Es wurde erwartet, dass Erdogan und Ruhani ihre weitere Reaktion auf das Referendum erörtern würden.

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