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Scharfe Kritik USA verweigert iranischem Außenminister Krankenhausbesuch

Im Rahmen der UN-Vollversammlung wollte Irans Außenminister Sarif eigentlich einen krebskranken Freund besuchen. Doch die USA verweigerten diesen Wunsch.

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Der iranische Außenminister hätte für den Besuch einen hohen politischen Preis zahlen müssen. Quelle: dpa

Der Iran hat die Verweigerung eines Krankenbesuchs des iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Sarif durch die USA scharf verurteilt. „Es ist schon ein Schande, dass eine Regierung menschliche Angelegenheiten für ihre politischen Ziele ausnutzt“, sagte Vizeaußenminister Abbas Araghchi laut der Nachrichtenagentur Isna am Samstag.

Das US-Außenministerium hatte Sarif einen Besuch des iranischen UN-Botschafters Madschid Tacht Rawantschi in einem Krankenhaus in New York verweigert. Voraussetzung für die Genehmigung von Sarifs „Reiseantrag“ sei, dass der Iran zuvor einen amerikanischen Staatsbürger aus der Gefangenschaft entlasse, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Freitag auf Anfrage.

Tacht Rawantschi, ein Freund Sarifs seit über 40 Jahren, wurde Medienberichten zufolge in New York an Krebs operiert. Deshalb konnte er nicht mit Sarif und Präsident Hassan Ruhani an der UN-Vollversammlung in New York teilnehmen.

Mehr: Die Europäer und die USA wollen gemeinsam den Druck auf den Iran erhöhen. Trump schlägt auf der UN-Vollversammlung allerdings auch moderate Töne an. Lesen Sie hier mehr.

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