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Brexit-Verhandlungen Maas will keine harte Grenze zwischen Irland und Nordirland zulassen

Außenminister Heiko Maas will Irland in der Brexit-Debatte beruhigen. Ein erneutes Aufflammen des Nordirland-Konflikts werde Deutschland nicht zulassen.

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Der Bundesaußenminister besuchte am Dienstag Dublin. Quelle: Reuters

Dublin/Berlin Außenminister Heiko Maas hat der irischen Regierung in der Brexitdebatte Solidarität versichert. „Ich habe ... der irischen Regierung noch einmal versichert, dass Deutschland keiner Lösung zustimmt, die dazu führen wird, dass zwischen Irland und Nordirland es noch einmal zu einer harten Grenze kommen würde“, sagte Maas am Dienstag bei einem Besuch in der irischen Hauptstadt.

Auf keinen Fall dürfe der durch das Karfreitags-Abkommen eingedämmte Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken wieder aufflammen. Die Bevölkerung im EU-Land Irland ist vorwiegende katholisch. Das zu Großbritannien gehörende Nordirland hat eine gemischt protestantisch und katholische Bevölkerung.

Bisher gibt es zwischen beiden Teilen Irlands eine durchlässige Grenze. Ungeklärt ist, wie die Grenze und Zollfragen nach einem EU-Austritt Großbritanniens geregelt werden sollen. Dies wollen beide Seite in einem Vertrag über das zukünftige Verhältnis regeln.

„Es ist für uns Deutsche, die wir wissen, wie das ist, wenn ein Land getrennt ist, noch einmal von besonderer Bedeutung“, betonte Maas. „Und deshalb ist es mir auch wichtig gewesen, das hier noch einmal sehr deutlich zu machen.“

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