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FDP-FraktionschefVW-Sparkurs: Christian Dürr kontert Kritik von Friedrich Merz

CDU-Chef Friedrich Merz wertet die Einschnitte bei VW als Warnung an die Ampel. FDP-Fraktionschef Christian Dürr weist das zurück – mit einem Vorwurf an die Union.Benedikt Becker 03.09.2024 - 16:22 Uhr

Schießt gerne mal gegen Friedrich Merz: FDP-Fraktionschef Christian Dürr.

Foto: Sven Hoppe/dpa

In der Debatte um den Sparkurs bei Volkswagen weist FDP-Fraktionschef Christian Dürr Vorwürfe gegen die Ampelkoalition zurück und kritisiert CDU-Chef Friedrich Merz scharf. „Herr Merz sollte mit Frau von der Leyen in Brüssel sprechen, statt die Schuld bei anderen zu suchen“, sagte Dürr der WirtschaftsWoche. Dort, in Brüssel, brauche es „einen radikalen Kurswechsel, damit sich die Wettbewerbsbedingungen insbesondere für die Automobilindustrie endlich verbesserten“.

Das Verbrenner-Verbot müsse gestoppt werden, forderte Dürr. Dafür sei EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) verantwortlich. „Zudem sollten wir die irrsinnigen Flottengrenzwerte vollständig abschaffen, die die europäische Automobilwirtschaft existenziell bedrohen, aber kein einziges Gramm CO2 einsparen.“

Zuvor hatte CDU-Chef Merz der Bundesregierung implizit eine Mitschuld für die jüngsten Entwicklungen bei Volkswagen gegeben. Der Autokonzern hatte mitgeteilt, Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland nicht länger auszuschließen. „Das zeigt jetzt auch dieser Bundesregierung endgültig, wo wir stehen. Das ist keine konjunkturelle Frage des Weltmarktes“, sagte Merz.

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Deutschlands Autoindustrie überlebt dieses Jahrzehnt nicht unbeschadet – davon ist Ökonom Moritz Schularick schon länger überzeugt. Der Fall VW zeige dies nun. Er warnt vor politischen Rettungsaktionen von Weil und Co.

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FDP-Fraktionschef Dürr verwies hingegen auf CDU-Regierungen der Vergangenheit. „Die wirtschaftliche Lage ist das Resultat verschlafener Reformen.“ Die Koalition arbeite bereits an einem „großen Wachstumspaket“.

Lesen Sie auch: Welche VW-Standorte in Gefahr sind

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