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Industrie Altmaier sagt Stahlindustrie Hilfe für Klimainvestitionen zu

Die Stahlindustrie soll finanzielle Unterstützung bei klimafreundlichen Produktionstechniken erhalten. In Brüssel will der Minister die Voraussetzungen dafür schaffen.

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Der Bundeswirtschaftsminister will der Stahlindustrie helfen. Quelle: dpa

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat der deutschen Stahlindustrie die Unterstützung des Staates bei der Finanzierung klimafreundlicher Produktionstechniken zugesagt. Er sei entschlossen, bei der EU-Kommission die Voraussetzungen für die Hilfen zu schaffen, sagte Altmaier am Freitag bei einem Besuch des Stahlwerks von Thyssenkrupp in Duisburg.

Er hoffe auf grünes Licht aus Brüssel bis zur Sommerpause im kommenden Jahr. Die deutsche Stahlindustrie muss nach Altmaiers Angaben 30 Milliarden Euro investieren, um die Produktion komplett klimaneutral umzustellen.
Der größte deutsche Stahlhersteller präsentierte die Pläne für einen neuartigen Hochofen, mit dem ab dem Jahr 2025 sogenannter grüner Stahl mit Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und nicht mehr mit Kohle erzeugt werden soll. Die Anlage soll im ersten Jahr 400 000 Tonnen Stahl produzieren, bei denen kein Kohlendioxid freigesetzt wird. Bis 2030 soll die Jahresmenge auf 3 Millionen Tonnen steigen.

Thyssenkrupp hat zuletzt etwa 11 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr in Duisburg produziert. Der Standort ist nach Unternehmensangaben für rund 2 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich.

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