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LandtagswahlWahl in Hessen: Die aktuellen Zahlen

In Bayern und Hessen haben am Sonntag knapp 14 Millionen Menschen einen neuen Landtag gewählt. Hier finden Sie die aktuellen Hochrechnungen in Hessen. 08.10.2023 - 18:08 Uhr

In Hessen wird am Sonntag der neue Landtag gewählt

Foto: dpa

Es ist der größte politische Stimmungstest in diesem Jahr, mit möglichen Auswirkungen auch auf den Bund: In Hessen waren am Sonntag knapp 4 Millionen Menschen zur Wahl eines neuen Landtags aufgerufen. Die Wahllokale waren von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Ein Überblick über alles Wissenswerte und die aktuellsten Zahlen zu den Ergebnissen der Hessen-Landtagswahl:

Wahlberechtigte: Rund 4,3 Millionen Wahlberechtigte konnten für den 21. hessischen Landtag ihre Kreuzchen machen. Insgesamt hat Hessen mehr als sechs Millionen Einwohner. Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens sechs Wochen vor dem Wahltag ihren Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt in Hessen haben. Mehr als 107.000 Erstwählerinnen und Erstwähler waren zur Wahl aufgerufen.

Kandidaten: 856 Kandidatinnen und Kandidaten traten an. 359 von ihnen kandidierten sowohl in einem Wahlkreis als auch auf der Landesliste ihrer Partei. Von den sechs derzeit im Wiesbadener Landtag vertretenen Parteien wurden insgesamt 515 Kandidaten nominiert, darunter 206 Frauen (Anteil 40 Prozent). Zugelassen sind insgesamt 21 Landeslisten von Parteien oder Wählergruppen.

Wahlergebnis 2018: CDU und SPD erlitten jeweils zweistellige Verluste. Die CDU wurde mit 27 Prozent stärkste Partei und hätte sowohl mit der SPD (19,8 Prozent) als auch mit den Grünen (ebenfalls 19,8 Prozent) regieren können. Nach Verhandlungen erneuerten CDU und Grüne ihr Koalitionsbündnis. Die AfD erreichte 13,1 Prozent, ebenfalls in den Landtag zogen die FDP (7,5 Prozent) und die Linke (6,3 Prozent) ein. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,3 Prozent.

Regierungsbildung: Der neue Landtag trifft sich zu seiner ersten, konstituierenden Sitzung erst am 18. Januar 2024. Denn erst am Vortag endet die aktuelle Wahlperiode. Nach der Wahl nehmen die Parteien in der Regel sogenannte Sondierungsgespräche über eine mögliche Zusammenarbeit auf. Dabei geht es noch eher informell um gemeinsame Schnittmengen, aber auch Unterschiede. Sind die Gespräche erfolgreich, folgen Koalitionsverhandlungen, in denen die Partner einen Koalitionsvertrag aushandeln. Darin sind Projekte und Ziele des Bündnisses festgeschrieben, die während der gemeinsamen Regierungszeit umgesetzt werden sollen. Über diesen Vertrag wird dann jeweils auf Parteitagen abgestimmt. Sollte sich bis zur ersten Sitzung des neuen Landtags im Januar noch keine regierungsfähige Mehrheit gefunden haben, bleibt die bisherige Landesregierung geschäftsführend im Amt. Die derzeitige Landesregierung bleibt also erst einmal im Amt

dpa
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