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Medienbericht Zahl der Ordnungsrufe im Bundestag nimmt zu

Je vier Mal verletzten AfD- und Linke-Abgeordnete die Ordnung oder Würde des Bundestages. Insgesamt wurden laut einem Bericht zehn Ordnungsrufe vermerkt.

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Der Ton zwischen den Abgeordneten wird offenbar rauer. Quelle: dpa

Die Zahl der Ordnungsrufe im Bundestag hat einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr zugenommen. Wie die „Rheinische Post“ (Samstag) unter Berufung auf das Stenografische Protokoll berichtete, wurden darin 2019 zehn Ordnungsrufe vermerkt. Im Jahr zuvor waren es demnach sechs.

Dem Bericht zufolge richteten sich vergangenes Jahr je vier Ordnungsrufe gegen AfD-und Linken-Abgeordnete und je einer gegen Politiker von Grünen und SPD. Anlässe waren demnach unter anderem Beleidigungen wie „Hetzer“, „Terrorist“ oder „lächerliche Schießbudenfigur“.

Nach der Geschäftsordnung des Bundestags kann der amtierende Präsident einzelne Abgeordnete zur Ordnung rufen, „wenn sie die Ordnung oder die Würde des Bundestages verletzen“. Weitergehende Maßnahmen wären ein Ordnungsgeld in Höhe von 1000 Euro sowie ein Sitzungsausschluss.

Mehr: Der AfD-Politiker Stephan Brandner ist als Rechtsausschuss-Vorsitzender abgewählt worden. Für Experten ist das ein nachvollziehbarer Schritt.

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