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Peter Altmaier „Syrien-Konflikt schadet Wirtschaft kurzfristig nicht“

Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie Quelle: dpa

Wirtschaftsminister Altmaier hält die Weltwirtschaft für so stark, dass ihr die Eskalation in Syrien zumindest kurzfristig nicht schaden wird. Zugleich verteidigte er Deutschlands Nichtbeteiligung an den Militärschlägen.

Im "Bild"-Interview (Montagausgabe) sagte Peter Altmaier (CDU) auf die Frage, welche Gefahren er jetzt für Weltwirtschaft und deutsche Wirtschaft sieht: "Die Weltwirtschaft ist aktuell sehr robust, das wird aber nur so bleiben, wenn wir Krisen und Kriege verhindern."

Grundsätzlich sei die Lage in Syrien "eine Tragödie, und Russland trägt dafür die Hauptverantwortung". Altmaier bekräftigte: "Wir können Giftgasangriffe durch das Assad-Regime nicht ohne Antwort des Westens hinnehmen."

Gleichzeitig verteidigte Altmaier Deutschlands Nichtbeteiligung an den Militärschlägen: "Nur, weil wir nicht selber Luftschläge ausführen, heißt das nicht, dass wir uns 'raushalten'!", sagte Altmaier dem Blatt. "Die Bundesregierung bemüht sich auf allen Kanälen, das Morden in Syrien zu stoppen. Wir stehen zur Solidarität des Westens, haben aber andere Aufgaben übernommen als andere, zum Beispiel die Ausbildung der Peschmerga."

Befürchtungen, dass US-Präsident Donald Trump am Ende nur jene von US-Strafzöllen befreit, die Militärschläge gegen Syrien aktiv unterstützen, hat Altmaier nicht. "Es gibt auch in den USA viele, die keinen Protektionismus wollen, weil er am Ende allen schadet. Die EU muss insgesamt und dauerhaft von den Strafzöllen ausgenommen werden, dafür stehen uns noch äußerst schwierige Verhandlungen bevor, bei denen ich Kommissarin Malmström voll und ganz unterstütze. Wir müssen uns wieder intensiver um das deutsch-amerikanische Verhältnis kümmern. Deshalb werde ich regelmäßig in die USA reisen und deutsche Wirtschaftsinteressen wahrnehmen."

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