1. Startseite
  2. Politik
  3. Deutschland
  4. Rente in Deutschland: Fast jeder Achte bleibt nach Renteneintritt weiter berufstätig

RenteFast jeder Achte arbeitet kurz nach Rentenbeginn weiter

Eine Analyse zeigt: Viele deutsche Rentner bleiben nach Renteneintritt weiter berufstätig. Das sind die Details. 28.01.2025 - 10:21 Uhr

Ein älterer Mann zählt Geld an einem Tisch.

Foto: Lino Mirgeler/dpa

Fast jeder achte Rentner arbeitet auch kurz nach seinem erstmaligen Rentenbezug. 13 Prozent gingen in den ersten sechs Monaten nach der ersten Überweisung weiter ihrer Arbeit nach, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Das entspricht dem EU–Durchschnitt. Während sechs Prozent in Deutschland ihre Arbeit unverändert fortsetzten, waren sieben Prozent mit Veränderungen weiter in ihrem Job tätig.

„Hierzu zählten etwa ein reduzierter Stundenumfang oder ein Jobwechsel“, wie die Statistiker zu der EU–Arbeitskräfteerhebung 2023 erklärten. Der Großteil der Rentner – nämlich 55 Prozent – hörte nach dem Renteneintritt auf zu arbeiten.

Versicherungspflicht

Werden für mich als Berater im Rentenalter noch Rentenbeiträge fällig?

Unser Leser war geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH. Rentenbeiträge flossen nicht. Im Alter als Berater sollen diese dort nun fällig sein. Zu Recht?

von Andreas Islinger

Ein Drittel hatte bereits vor dem erstmaligen Bezug einer Altersrente aus verschiedenen Gründen nicht gearbeitet – zum Beispiel aufgrund von Altersteilzeit, Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Ob die Menschen nach Renteneintritt ihre Erwerbstätigkeit einstellen oder weitermachen, unterscheidet sich innerhalb der EU deutlich. „Ein Grund dafür dürften die unterschiedlichen Rentensysteme in den einzelnen EU–Ländern sein“, hieß es. Insbesondere in den baltischen Ländern arbeiteten Rentnerinnen und Rentner weiter.

In Estland (55 Prozent) sowie in Lettland und Litauen (je 44 Prozent) waren anteilig besonders viele Menschen noch erwerbstätig. In Slowenien und Rumänien (je 84 Prozent) sowie in Bulgarien (79 Prozent) gab im Gegensatz dazu ein besonders großer Anteil seine Arbeit vollständig auf. Die deutsche Wirtschaft steht aufgrund des demografischen Wandels und des Ausscheidens der Babyboomer-Generation aus dem Arbeitsmarkt vor einem zunehmenden Arbeits– und Fachkräftemangel.

Als Rezept dagegen schlagen viele Experten neben einer stärkeren Zuwanderung auch einen späteren Rentenbeginn vor. Zwischen 2024 und 2028 dürften Schätzungen zufolge rund 4,7 Millionen Erwerbstätige den Arbeitsmarkt verlassen.

Lesen Sie auch: So optimieren Sie Ihre Rente

rtr
Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick