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Ungleichgewicht im Welthandel Merkel verteidigt deutschen Handelsüberschuss

US-Präsident Trump kritisiert das globale Ungleichgewicht im Welthandel. Kanzlerin Merkel verteidigt hingegen den deutschen Exportüberschuss.

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„In den Handelsüberschüssen zeigt sich auch, dass wir gefragte Produkte haben“, so die Bundeskanzlerin. Quelle: AP

Berlin In der von US-Präsident Donald Trump befeuerten Debatte über globale Ungleichgewichte im Welthandel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den hohen deutschen Exportüberschuss verteidigt. Merkel sagte am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast, tendenziell sinke der Überschuss zurzeit, auch weil eigentlich der Binnenkonsum der Wachstumstreiber sei. „Wir haben allerdings eine Reihe von Faktoren, auf die haben wir gar keinen Einfluss“, sagte die Kanzlerin: „Wenn es zum Beispiel um Wechselkurse geht, wenn es zum Beispiel um Ölpreise geht, dann sind das Dinge, auf die können wir keinen Einfluss nehmen.“

Die Kanzlerin sagte: „Und natürlich zeigt sich in den Handelsüberschüssen auch, dass wir gefragte Produkte haben.“ Sie fügte hinzu: „Und das wollen wir natürlich auch in Zukunft haben.“ Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will am Sonntag in die USA reisen, um mit der US-Regierung über Ausnahmen von den geplanten Schutzzöllen auf Stahl und Aluminium zu verhandeln. Auch die EU sucht derzeit das Gespräch mit den USA.

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