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+++ Live-Ticker +++Vier Tote bei Angriff in Londons Zentrum

Im Zentrum Londons rast ein Auto in Fußgänger auf einer belebten Brücke. Vor dem Parlamentsgebäude attackiert der Angreifer einen Polizisten. Schottland hat die Abstimmung über das Unabhängigkeitsreferendum verschoben. 22.03.2017 - 19:34 Uhr aktualisiert

Ein Forensiker an der Westminster Bridge in London

Foto: REUTERS
  • Vor dem Parlamentsgebäude in der britischen Hauptstadt London sind am Mittwoch Schüsse gefallen.
  • Laut Polizeiangaben sind vier Personen getötet worden. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt.
  • Die Behörden gehen aktuell von einem Einzeltäter aus.
  • Die Abstimmung über das Unabhängigkeits-Referendum in Schottland ist verschoben.

Die wichtigsten Ereignisse im Überblick:

+++ 20.30 Uhr ++

Für heute beenden wir unseren Ticker: Die wichtigsten Informationen zusammengefasst finden Sie hier.

+++ 19.51 Uhr +++
„Die Gefahrenlage in Europa ist unverändert hoch“, sagt Sicherheitsexperte Florian Peil im Interview nach dem mutmaßlichen Anschlag in London. Das Vorgehen der Behörden bewertet er als „sehr effizient“.

++ 19.29 Uhr +++
Der Bahnhof Canning Town im Osten Londons wird nach Polizeiangaben wieder geöffnet. Das kann als ein Zeichen für eine Entspannung der Lage gedeutet werden.

+++ 19.27 Uhr +++
Das britische Parlament teilt mit, es wird am Donnerstag wie geplant tagen.

+++ 19.11 Uhr +++
Bundesinnenminister Thomas de Maiziere sagt, es gebe Anzeichen dafür, dass es einen terroristischen Hintergrund gebe. Die deutschen Sicherheitsbehörden stünden im engen Kontakt mit ihren britischen Kollegen.

Schüsse in London

"Gefahrenlage ist nach wie vor hoch"

von Niklas Dummer

+++ 19.05 Uhr +++
Der Terrorabwehrchef der Polizei sagt, die Beamten gingen von einem einzelnen Angreifer aus. Der mutmaßliche Täter sei tot. Die Polizeiaktionen liefen weiter. Zusätzliche Polizisten würden eingesetzt. Bei Bedarf könne die Armee zur Unterstützung herangezogen werden.

+++ 19.03 Uhr +++
Bei dem Angriff in London sind nach Polizeiangaben vier Personen getötet worden. Mindestens 20 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt.

+++ 18.54 Uhr +++
Bei den mutmaßlichen Terrorangriffen am Londoner Parlament sind drei französische Gymnasiasten verletzt worden. Die Jugendlichen aus Concarneau in der Bretagne seien auf Klassenfahrt in der britischen Hauptstadt unterwegs gewesen, teilte das französische Außenministerium am Mittwoch mit.

+++18.45 Uhr +++

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert gibt per Twitter auch die Gedanken der Kanzlerin weiter:

Königin Elizabeth II.

Die britische Königin Elizabeth II. hat den Opfern des Terroranschlags von London ihr Mitgefühl ausgesprochen. „Meine Gedanken, Gebete und mein tiefstes Mitgefühl sind bei all denen, die von der gestrigen furchtbaren Gewalt betroffen sind“, erklärte die 90-jährige Monarchin in einer am Donnerstag vom britischen Königshaus verbreiteten Mitteilung. „Ich weiß, ich spreche im Namen aller, wenn ich meinen tiefen Dank und meine Bewunderung für die Mitglieder der Polizei ausdrücke und für all diejenigen, die so selbstlos daran arbeiten, andere zu schützen“, hieß es weiter.

Foto: dpa

Barack Obama

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama sagte: „Mein Herz ist bei den Opfern und ihren Familien in London. Kein Akt des Terrors kann die Stärke und Widerstandskraft unseres britischen Verbündeten erschüttern“.

Foto: REUTERS

Theresa May

Die britische Premierministerin Theresa May nannte den Anschlag „krank und verkommen“. Die Menschen in Großbritannien würden Terror niemals nachgeben, das Leben werde wie gewohnt weitergehen, sagte May am Abend. „Morgen früh wird das Parlament zusammentreten wie immer.“

Foto: AP

Angela Merkel

Kanzlerin Angela Merkel hat bestürzt auf die mutmaßlichen Terroranschläge reagiert und den Briten Solidarität im Anti-Terror-Kampf zugesagt. „Auch wenn der Hintergrund dieser Taten noch präzise aufzuklären ist, bekräftige ich für Deutschland und seine Bürger: Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens“, erklärte Merkel am Mittwoch in Berlin.

Foto: AP

Frank-Walter Steinmeier

Der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Opfern der mutmaßlichen Terroranschläge von London sein Mitgefühl ausgesprochen. „Die Nachrichten über den mörderischen Angriff in London erschüttern mich“, schrieb das deutsche Staatsoberhaupt in einer am Mittwoch in Berlin verbreiteten Erklärung. „In diesen Stunden sind wir Deutsche dem britischen Volk in besonderer Weise verbunden.“ Er sei in Gedanken bei den Opfern und Verletzten von London „und bei denen, die um einen nahen Menschen trauern oder fürchten. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl.“

Foto: dpa

Sigmar Gabriel

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat den mutmaßlichen Terroranschlag in London als Angriff auf das „Herz der Demokratie“ bezeichnet. „Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass dieses Attentat unter anderem in der Nähe des britischen Parlaments ausgeführt wurde“, sagte er am Mittwoch bei einem Treffen mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras in Athen. Es sei ein „Anschlag gegen uns alle“. Auch Tsipras versicherte den Briten seine Solidarität.

Foto: AP

Steffen Seibert

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert erklärt per Twitter: "Unsere Gedanken sind bei unseren britischen Freunden." Er hoffe, dass alle Verletzten wieder völlig gesund würden.

Foto: dpa

Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat nach der mutmaßlichen Terrorattacke in London mit Premierministerin Theresa May telefoniert und ihr volle Unterstützung zugesagt. Wie der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, weiter sagte, lässt sich Trump über die Ereignisse und Ermittlungen auf dem Laufenden halten. Zuvor hatte auch US-Außenminister Rex Tillerson im Namen der USA kondoliert. Die USA verurteilten diese „schrecklichen Gewaltakte, und ob sie von gestörten Einzelpersonen oder von Terroristen ausgeführt wurden, für die Opfer macht das keinen Unterschied“.

Foto: REUTERS

Rex Tillerson

US-Außenminister Rex Tillerson verurteilt den "schrecklichen Gewaltakt" von London und spricht den Betroffenen sein Mitgefühl aus. Wie das US-Präsidialamt mittteilt, telefonierte US-Präsident Donald Trump mit der britischen Premierministerin Theresa May. In New York City wurden der Polizei zufolge die Sicherheitsvorkehrungen bei mit Großbritannien verbundenen Einrichtungen verstärkt.

Foto: AP

Sadiq Khan

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan wandte sich nach dem Anschlag mit einer trotzigen Botschaft an die Öffentlichkeit. „Londoner werden sich niemals von Terror einschüchtern lassen“, sagte Khan.

Foto: REUTERS

Boris Johnson

Großbritanniens Außenminister Boris Johnson twitterte: „Herzzerreißend. Dies ist nicht der erste Angriff auf London, auf unser Parlament - und es wird nicht der letzte sein - aber unsere Werte werden siegen.“

Foto: AP

Paolo Gentiloni

Der italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni hat die mutmaßlichen Terrorattacken in London verurteilt und seine Anteilnahme ausgedrückt. „Italien steht dem britischen Volk und der Regierung bei im Angesicht der Attacke, die das Herz von London und der demokratischen Institutionen getroffen hat“, hieß es in einer Mitteilung am Mittwochabend. Italien und das Vereinigte Königreich stünden Seite an Seite in ihrer Antwort „auf jede Form von Terrorismus“. Am britischen Parlament sind bei dem Doppelanschlag am Mittwochnachmittag mindestens vier Menschen getötet worden, darunter ein Täter. Am Abend war außerdem von mindestens 20 Verletzten die Rede.

Foto: REUTERS

Francois Hollande

Nach den mutmaßlichen Terrorangriffen am Londoner Parlament hat Frankreich den Briten und Premierministerin Theresa May Solidarität und Unterstützung zugesagt. „Der Terrorismus betrifft uns alle(...)“, sagte Staatspräsident François Hollande am Mittwoch. „Man sieht, dass man sich europäischer Ebene organisieren muss, und sogar darüber hinaus“, fügte er hinzu.

Hollande wies darauf hin, dass Frankreich unter Terrorattacken gelitten habe. Bei der beispiellosen Terrorserie im Land sind seit gut zwei Jahren über 230 Menschen getötet worden. Nach Angaben des Pariser Außenministeriums waren drei französische Schüler in London verletzt worden.

Foto: REUTERS

Mark Rutte

Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte teilte mit: „Furchtbare Bilder von London. Die Stadt wurde genau ins Herz getroffen. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Großbritannien.“

Foto: dpa

Justin Trudeau

Kanadas Ministerpräsident Justin Trudeau teilte mit: „Wir verurteilen den Angriff in London scharf. Ich war geschockt und traurig davon zu erfahren, dass unschuldige Menschen infolge dieses feigen Anschlags getötet wurden.“

Foto: REUTERS

+++ 18.38 Uhr +++
Auch Stunden nach den Angriffen ist die Anspannung hoch. Britische Journalisten berichten per Twitter, die Polizei suche noch nach einem Verdächtigen im Parlamentsgebäude. Sie berufen sich auf Parlamentskreise.

+++ 18.23 Uhr +++
Ein BBC-Journalist erklärt per Twitter, in dem für den Anschlag am Parlament genutzten Auto hätten vermutlich zwei Personen gesessen.

+++18.00 Uhr +++

Der Londoner Rettungsdienst erklärt, er habe mindestens zehn Personen an der Westminster Bridge behandelt. Eine Frau wurde nach Angaben der Hafenbehörde lebend, aber mit schweren Verletzungen aus der Themse gerettet.

+++ 17.59 Uhr+++
Premierministerin Theresa May hat eine Krisensitzung des Sicherheitsstabs angesetzt. Sicherheitsberater und Geheimdienstvertreter, Rettungskräfte und Politiker würden noch am Mittwochabend zusammenkommen, sagte ein Regierungssprecher in London.

+++ 17.54 Uhr +++
Die britische Polizei erklärt, sie wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen, ob der Vorfall beendet sei. Die Öffentlichkeit solle die Gegend um das Parlament und die in der Nähe liegenden Brücken meiden. In der ganzen Stadt seien zusätzliche bewaffnete und unbewaffnete Beamte im Einsatz. Es gebe mehrere Opfer, darunter Polizisten. Die genaue Opferzahl könne man bislang nicht nennen.

+++ 17.42 Uhr +++
Die Lage ist unübersichtlich. In den Sozialen Medien verbreiten sich neue Meldungen und Gerüchte schnell. Die Zahl der Opfer ist weiter unklar. Laut einem via Twitter verbreiteten Bericht des Sendes Sky News sind zwei Menschen getötet worden.

+++ 17.41 Uhr +++
Der Platz vor dem Londoner Parlament wird evakuiert. Das berichtete die BBC am Mittwoch unter Berufung auf einen Polizisten. Vor dem Parlament stehe ein verdächtiges Fahrzeug. Zuvor hatte der Sender in seinem Liveblog berichtet, dass Sprengstoffexperten wegen eines „verdächtigen Pakets“ in einem Auto gerufen worden seien.

+++ 17.22 Uhr +++
Das schottische Regionalparlament in Edinburgh erklärt, es verschärfe seine Sicherheitsmaßnahmen. Eine spezifische Bedrohung gebe es aber nicht. Zudem verschiebt es wegen der Ereignisse in London seine Debatte über ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum.

+++ 17.17 Uhr +++
Eine Frau ist bei den Angriffen getötet worden. Das berichtete die Agentur Press Association unter Berufung auf Ärzte. Weitere Menschen seien schwer verletzt worden.

Fahrzeuge als Waffen
Ob Attentäter, Amokläufer oder Terrorist: Wann immer Angreifer das Gaspedal durchdrücken, werden aus Fahrzeugen tödliche Rammböcke. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) forderte mehrfach dazu auf, „Ungläubige“ zu überfahren. Wegen der oft hohen Zahl der Opfer erregen solche Attacken große Aufmerksamkeit - unabhängig von der Motivation des Täters. Einige Beispiele:
Ein Weihnachtsmarkt in Berlin wird am 19. Dezember 2016 Ziel eines islamistischen Terroranschlags. Zwölf Menschen sterben, als ein IS-Anhänger einen gekaperten Lastwagen in die Menschenmenge steuert. Wenige Tage später erschießen Polizisten den 24 Jahre alten Tunesier bei einer Kontrolle nahe Mailand.
Am 28. November 2016 rast ein Student der Ohio State University in eine Gruppe Fußgänger. Danach steigt er aus dem Wagen und greift Umstehende mit einem Schlachtermesser an. Elf Menschen werden verletzt. Der IS reklamiert die Attacke später für sich.
Am 14. Juli 2016, dem französischen Nationalfeiertag, rast in Nizza ein Lastwagen in eine Menschenmenge. Der islamistische Attentäter tötet 86 Menschen und verletzt mehr als 200.
Minutenlang rast ein 26-Jähriger am 20. Juni 2015 durch die Innenstadt von Graz, überfährt Café-Besucher und Fußgänger. Drei Menschen sterben, 34 werden verletzt. Vor Gericht wird der Mann für nicht zurechnungsfähig erklärt.
Am Königinnentag am 30. April 2009 fährt ein 38-Jähriger auf den offenen Bus der Königsfamilie zu. Mit seinem Kleinwagen tötet er sieben Menschen und verletzt zehn; Königin Beatrix und ihre Familie trifft er nicht. Der Attentäter sagt einem Polizisten, er habe einen Anschlag verüben wollen. Der Mann erliegt später seinen Verletzungen.

+++ 16.59 Uhr +++
Die britische Polizei hat nach zwei mutmaßlichen Terroranschlägen in London Zeugen aufgerufen, Filmaufnahmen und Fotos an die Ermittler zu senden. Per Twitter verwies sie auf einen entsprechenden Link zur Übermittlung von Hinweisen. Gleichzeitig rief die Polizei zur Zurückhaltung auf und bat darum, keine Bilder und Videos von Verletzten in Umlauf zu bringen.

Polizeieinsatz
Vor dem Londoner Parlament sind am Mittwochnachmittag Schüsse gefallen.

Foto: AP

Abgeriegelt
Die Polizei rückt mit Einsatzkräften an, sperrt das Gebiet ab. Auch das Parlament wird abgeriegelt.

Foto: AP

Mehrere Verletzte
Mehrere Menschen sollen nach britischen Medienberichten verletzt worden sein. Zwei Menschen lagen direkt vor der Westminster Hall, einem Teil des britischen Parlaments, auf dem Boden.

Foto: AP

Erste Hilfe
Zahlreiche Verletzte müssen versorgt werden, Rettungskräfte eilen herbei.

Foto: dpa

Helfer eilen herbei
Vor dem Parlamentsgebäude landet ein Rettungshubschrauber.

Foto: AP

Schießerei bestätigt
Scotland Yard bestätigte über den Kurznachrichtendienst Twitter eine Schießerei, ohne Details zu nennen.

Foto: AP

Terroristischer Hintergrund
Die Londoner Polizei geht bei der Tat von einem terroristischen Hintergrund aus.

Foto: AP

+++ 16.51 Uhr +++
Die britische Polizei geht nach aktuellem Stand von mindestens sieben Verletzten aus.

+++ 16.41 Uhr +++
Die britische Polizei hat nach Schüssen vor dem Parlament in London Terrorermittlungen aufgenommen. „Wir behandeln dies als einen terroristischen Vorfall, bis wir etwas anderes wissen“, teilte Scotland Yard am Mittwoch auf Twitter mit.

+++ 16.31 Uhr +++
Nach einem BBC-Bericht geht die Polizei von einem verdächtigen Fahrzeug vor dem Parlamentsgebäude aus. Die Sicherheitskräfte evakuieren das Gebiet.

+++ 16.29 Uhr +++
In Sicherheitskreisen heißt es, das Motiv der Attacke vor dem Parlamentsgebäude sei weiter unklar.

+++ 16.15 Uhr +++
Reuters-Fotografen berichten von mindestens vier Personen, die teils stark blutend in der Nähe des Parlaments auf dem Boden liegen. Einige seien bewusstlos. Ein Foto zeigt einen Körper unter einem Bus.

+++ 16.14 Uhr +++
Weitere bewaffnete Polizisten eilen in Parlamentsgebäude. Einige tragen nach Angaben von Augenzeugen Schutzschilde.

+++ 16.10 Uhr +++
Die britische Premierministerin Theresa May befindet sich an dem Angriff auf das Parlament in Sicherheit. Das teilt ein Sprecher mit.

+++ 16.07 Uhr +++
Auf dem Parlamentsgelände ist nach offiziellen Angaben ein Polizist niedergestochen worden.

+++ 15.59 Uhr +++
Der mutmaßliche Angreifer ist nach Angaben des Parlaments von Polizisten angeschossen worden.

Große Terroranschläge in Europa
Ein Lieferwagen rast auf der Flaniermeile "Las Ramblas" im Zentrum Barcelonas in eine Menschenmenge. Nach offiziellen Angaben soll es mindestens einen Toten und 32 Verletzte gegeben haben, Medien berichten von zwölf Toten. Die Polizei bestätigt, dass es sich um einen Terroranschlag handelt. Die Hintergründe der Tat sind zunächst unklar.
Auf der London Bridge überfahren drei Attentäter mehrere Fußgänger, dann greifen sie eine beliebte Markthalle an. Mindestens sechs Menschen kommen ums Leben, die Angreifer werden getötet.
Bei dem Selbstmordanschlag in Manchester auf Gäste eines Pop-Konzerts hatte Salman Abedi, ein Brite libyscher Abstammung, 22 Menschen ermordet. Außerdem wurden 116 Menschen zur Behandlung von Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei geht davon aus, dass Abedi kein Einzeltäter war, sondern dass ein ganzes Terrornetzwerk hinter der Tat steckt.
Auf dem Pariser Boulevard Champs-Élysées schießt ein Islamist mit einem Sturmgewehr in einen Polizeiwagen. Ein Beamter wird getötet, zwei weitere Polizisten und eine deutsche Passantin werden verletzt. Die Polizei erschießt den Angreifer, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamiert die Attacke für sich.
Ein gekaperter Lastwagen rast in einer Einkaufsstraße erst in Stockholm in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus. Fünf Menschen werden getötet, 15 verletzt. Noch am selben Tag nimmt die Polizei einen 39-jährigen Usbeken unter Terrorverdacht fest.
Ein Attentäter steuert ein Auto absichtlich in Fußgänger auf einer Brücke im Zentrum Londons und ersticht anschließend einen Polizisten. Von den Opfern auf der Brücke erliegen vier ihren Verletzungen. Sicherheitskräfte erschießen den Täter.
Auf dem Pariser Flughafen Orly verhindern Soldaten nur knapp einen möglichen Terroranschlag. Ein Mann will einer dort patrouillierenden Soldatin das Gewehr entreißen und wird von anderen Soldaten erschossen. Erst Anfang Februar war nahe dem Louvre-Museum ein Ägypter niedergeschossen worden, der sich mit Macheten auf eine Militärpatrouille gestürzt hatte.
Am Abend des 19. Dezember 2016 rast ein LKW in einen Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Das Attentat fordert 12 Tote und viele teils Schwerverletzte.
In Nordfrankreich ermorden zwei Angreifer einen katholischen Priester in einer Kirche und verletzen eine weitere Person schwer. Beide Attentäter werden von den Sicherheitskräften erschossen.
In Ansbach in Bayern sprengt sich ein 27-jähriger syrischer Flüchtling vor dem Eingang zu einem Musikfestival mit einer Rucksackbombe in die Luft. Der Attentäter stirbt. 15 Menschen werden verletzt. Auf dem Handy des Mannes findet die Polizei später ein Bekennervideo. Das IS-Sprachrohr Amak behauptet einen Tag später, der Attentäter sei „Soldat des Islamischen Staates“.
In einem Vorort von Würzburg greift ein 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan in einem Regionalzug Fahrgäste mit einer Axt an. Er verletzt mehrere Menschen teils schwer. Auf seiner Flucht wird er von der Polizei erschossen. Einen Tag später veröffentlichte das IS-Sprachrohr Amak im Internet ein Video des Attentäters. Darin spricht er davon, dass er im Auftrag des IS gehandelt habe und sich an Nicht-Muslimen rächen wollte, die seinen Glaubensbrüdern Leid angetan hätten.
In Nizza fährt ein schwer bewaffneter Franzose tunesischer Herkunft mit einem Lastwagen in die Menge, die den französischen Nationalfeiertag feiert. Er tötet 84 Menschen.
Am Flughafen Istanbul-Atatürk schoss am 28. Juni 2016 ein Attentäter in der Eingangshalle mit einem Sturmgewehr um sich, warf Handgranaten in die Menge und zündete einen Sprengsatz. Zeitgleich sprengte sich ein weiterer Attentäter in einem Parkhaus in die Luft. Ein dritter Täter zündete offenbar einen Bombe in U-Bahn-Nähe. Die türkische Regierung ordnet den Anschlag dem Islamischen Staat zu. Insgesamt kamen 44 Menschen ums Leben (darunter die drei Attentäter); 239 weitere wurden verletzt. (Stand: 29.06.2016, 14:30 Uhr)
Ein Franzose marokkanischer Herkunft ermordet in einem Pariser Vorort einen Polizisten und dessen Lebensgefährtin, die ebenfalls bei der Polizei arbeitet.
Am Morgen des 22. März 2016 sprengten sich zwei Terroristen am Flughafen Brüssel-Zaventem in die Luft sowie ein weiterer im U-Bahnhof Maalbeek/Maelbeek in der Brüsseler Innenstadt nahe der EU-Behörden. Nach offiziellen Angaben kamen 35 Menschen ums Leben, darunter drei der Attentäter. Mehr als 300 Personen wurden verletzt.
Zwei Attentäter brachten ihr gestohlenes Auto an der Bushaltestelle einer Metrostation im Stadtzentrum von Ankara zur Explosion – 38 Menschen kamen ums Leben, darunter waren auch die Attentäter. Mehr als 120 Menschen wurden verletzt. Zu dem Anschlag, der sich am 13. März 2016 ereignete, bekannte sich eine Splittergruppe der Terrororganisation PKK.
Ein IS-Attentäter sprengte sich am 12. Januar 2016 auf dem belebten Sultan-Ahmed-Platz in Istanbul in die Luft – und riss 12 Menschen mit in den Tod. Elf von ihnen gehörten einer deutschen Touristengruppe an. 13 weitere Personen wurden verletzt.
Extremisten mit Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat greifen die Konzerthalle Bataclan und andere Ziele in der französischen Hauptstadt Paris an. Dabei kommen 130 Menschen ums Leben. Ein Hauptverdächtiger im Zusammenhang mit den Angriffen ist der 26 Jahre alte Salah Abdeslam, der am 18. März 2016 in Brüssel festgenommen wird.
Ein 22-jähriger radikalislamischer Angreifer tötet den Filmemacher Finn Nørgaard und einen jüdischen Wachmann einer Synagoge in Kopenhagen. Bei einem Feuergefecht mit einer Spezialeinheit der Polizei wird er erschossen.
Drei Extremisten töten bei einer mehrere Tage dauernden Terrorwelle in Paris 17 Menschen, bevor sie selbst erschossen werden. Zunächst greifen zwei Brüder das Büro der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ an und erschießen zwölf Menschen. Für den den Angriff übernimmt Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel die Verantwortung. In den Tagen darauf tötet ein weiterer Extremist eine Polizistin und nimmt in einem koscheren Supermarkt Geiseln. Vier jüdische Kunden sterben.
Im Jüdischen Museum in Brüssel tötet ein Angreifer mit einer Kalaschnikow vier Menschen. Der mutmaßliche Täter ist ein ehemaliger französischer Kämpfer, der Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien haben soll.
Zwei von Al-Kaida inspirierte Extremisten greifen auf einer Londoner Straße den britischen Soldaten Lee Rigby an und töten ihn mit Messern und einem Fleischerbeil.
Ein Bewaffneter, der nach eigenen Angaben Verbindungen zur Al-Kaida hat, tötet in der südfranzösischen Stadt Toulouse drei jüdische Schulkinder, einen Rabbi sowie drei Fallschirmjäger.
Der muslimfeindliche Extremist Anders Behring Breivik legt eine Bombe im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt Oslo und greift anschließend ein Jugendlager auf der Insel Utøya an. 77 Menschen werden getötet, viele davon Teenager.
52 Pendler kommen ums Leben, als sich vier von Al-Kaida inspirierte Selbstmordattentäter in drei Zügen der Londoner U-Bahn und einem Bus in die Luft sprengen.
Bombenanschläge auf Züge zum Madrider Bahnhof Atocha töten 191 Menschen.

+++ 15.57 Uhr +++
Die U-Bahn-Station "Westminister" wird auf Bitten der Polizei geschlossen. Das teilt die Londoner Verkehrsbetriebe mit.

+++ 15.53 Uhr +++
Vor dem Parlamentsgebäude landet ein Rettungshubschrauber.

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