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Bruttoinlandsprodukt Wirtschaft in der Euro-Zone schwächelt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Euro-Zone legte zwischen Juli und September nur noch um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu. Quelle: AP

Weil Deutschland als größte Volkswirtschaft schrumpfte, zeigt auch das Bruttoinlandsprodukt der Euro-Zone Schwäche. Wachstum gab es zwar weiterhin, es halbierte sich jedoch im Vergleich zum Frühjahr.

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Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist so langsam gewachsen wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte zwischen Juli und September nur noch um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu, das Wachstum halbierte sich damit zum Frühjahr, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte und damit eine frühere Schätzung von Ende Oktober bestätigte. Vor allem das Schwächeln Deutschlands als größte Volkswirtschaft im Währungsraum bremste die gesamte Dynamik. Die Konjunktur in Italien stagnierte, während es in Frankreich um 0,4 Prozent nach oben ging.

Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im dritten Quartal erstmals seit dreieinhalb Jahren. Sinkende Exporte und eine geringere Kauflust der Verbraucher ließen das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent zum Frühjahr sinken. Die Bundesregierung begründete dies auch mit Problemen der Autoindustrie bei der die Umstellung auf den neuen Abgasprüfzyklus WLTP.

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