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Quartalszahlen Intel legt dank Geschäft mit Rechenzentren und PCs zu

Der Chiphersteller hat seinen Umsatz im ersten Quartal auf fast 20 Milliarden Dollar steigern können. Die Erwartungen hat Intel aber dennoch nicht erfüllt.

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Der Chiphersteller profitiert auch vom vermehrten Kauf von Notebooks für die Heimarbeit wegen der Coronakrise. Quelle: Reuters

Der Chipkonzern Intel hat zu Beginn der Coronakrise massiv von der gestiegenen Nachfrage bei Technik für Rechenzentren profitiert. Der Konzernumsatz stieg um ersten Quartal im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar. Beim Gewinn gab es ein Plus von 42 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar, wie Intel nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Zentraler Treiber war dabei das Geschäft mit Chips für Server in Rechenzentren, in dem der Umsatz um 43 Prozent auf sieben Milliarden Dollar vorrückte. Der operative Gewinn lag mit rund 3,5 Milliarden Dollar sogar 90 Prozent höher als vor einem Jahr. Unter anderem wegen des sprunghaft gestiegenen Datenverkehrs in Videokonferenzen in der Corona-Zeit bauen Anbieter von Internet-Infrastruktur und Cloud-Dienste gerade ihre Kapazitäten aus.

Aber auch der Kauf von Notebooks für Heimarbeit machte sich in Intels Geschäft mit PC-Chips bemerkbar: Der Umsatz der entsprechenden Sparte legte um 14 Prozent auf rund 9,8 Milliarden Dollar zu. Mit einem operativen Ergebnis von 4,2 Milliarden Dollar verdiente sie 37 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die Anleger ließen unterdessen die Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als fünf Prozent fallen, nachdem die Prognose für das laufende Quartal unter den Erwartungen ausfiel.

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