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Steigende Strompreise Energiekonzern Steag benötigt höheren Kreditrahmen

Auch der Essener Konzern reagiert auf die hohen Energiepreise. Zur Absicherung der Geschäfte wird ein dreistelliger Millionenkredit aufgenommen.

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Der Essener Konzern folgt Konkurrenten und reagiert auf die Preisexplosion. Quelle: dpa

Die Preisexplosion bei Strom und Gas geht auch am fünftgrößten deutschen Energiekonzern Steag nicht spurlos vorbei. Für die Absicherung seiner Geschäfte habe Steag bei seinem Kreditrahmen einen zusätzlichen Bedarf in Höhe eines niedrigen dreistelligen Millionenbetrags, teilte der Essener Konzern auf Nachfrage der Nachrichtenagentur Reuters mit. Das Unternehmen könne auch bei der aktuellen Lage aktiv am Marktgeschehen teilnehmen.

„Wir haben frühzeitig geeignete Partner für die Abwicklung unserer Termingeschäfte gefunden.“ An die staatliche KfW Bank habe sich die Steag nicht gewandt. Der Düsseldorfer Konkurrent Uniper hatte dies hingegen getan.

Uniper hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, für die Absicherung seinen Finanzierungsrahmen erweitert zu haben. Uniper sei verpflichtet, Sicherungsleistungen für Commodity-Geschäfte bereitzustellen, die wegen der Preisexplosion an den Energiemärkten deutlich höher ausfallen.

Beim finnischen Mutterkonzern Fortum habe Uniper einen Kreditrahmenvertrag über bis zu acht Milliarden Euro teilweise gezogen. Bei der KfW habe der Konzern eine Vereinbarung über bis zu zwei Milliarden Euro abgeschlossen, diese Möglichkeit jedoch bislang nicht genutzt.

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