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Alternativen für Hobby-Fotografen Die neuesten Systemkameras im Test

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Technische Spitzenklasse hat seinen Preis

Helmkameras für Piste und Pulver

Apropos lichtstarke Festbrennweite. Das technische Meisterwerk in dieser Kategorie ist Leicas Noctilux-M 1:0,95/50 mm ASPH. Bei der sagenhaften Lichtstärke von 1:0,95 sind auch Aufnahmen bei Kerzenlicht kein Problem mehr - vorausgesetzt, man hat 9.000 Euro zur Hand.

Schneller Fokus und Serienbilder

Drückt man einem Profifotografen eine neue Kamera zum Ausprobieren in die Hand, so geschieht Folgendes. Er schaltet die Kamera ein, richtet sie auf ein beliebiges Motiv und drückt auf den Auslöser. Er testet damit die Auslöseverzögerung, also wie lange die Kamera braucht, um die Belichtung zu messen, scharfzustellen und das Foto zu machen. Gute Kameras haben das auch bei schwachen Lichtverhältnissen schnell erledigt. Eine Systemkamera, deren Fokus bei Dämmerlicht verrückt spielt oder mit bewegten Objekten nicht klar kommt, macht keinen Spaß. Deshalb gehören Auslöseverzögerung und Fokus zu den grundlegenden Kriterien beim Kauf. Hier gilt die Empfehlung, Testberichte in der Fachpresse zu studieren und, wenn möglich, die Kamera im Laden ausgiebig auszuprobieren.

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    Auch bei der Serienbild-Funktion zeigen sich deutliche Unterschiede. Mindestens fünf Bilder pro Sekunde sollte eine spiegellose Kompaktkamera schon schaffen. Bessere Modelle knipsen zehn Mal pro Sekunde. Der Meister in dieser Disziplin ist Nikons 1 V 2. Die Kamera schafft bis zu 60 Bilder pro Sekunde, allerdings ohne dazwischen neu zu fokussieren.

    Gadgets



    Wer mit seiner Systemkamera gleichzeitig Videos drehen will, für den ist Panasonics Lumix DMC-GH3 ein heißer Kandidat. Ihre Videofunktion wird von Hobbyfilmern und in der Fachpresse hoch gelobt. Mit 1.200 Euro ohne Objektiv ist die Panasonic nicht gerade billig, aber wenn die GH3 den Kauf eines Camcorders überflüssig macht, relativiert sich der hohe Preis wieder.

    Richtig billig ist übrigens keine der Systemkameras. Ausgeklügelte Technik und das breite Zubehörsortiment haben eben ihren Preis. Wer aber das nötige Kleingeld zusammengespart und die genannten Punkte auf der Checkliste bedacht hat, kann guten Gewissens zum Kauf schreiten. Eine gute Systemkamera ist in der Bildqualität einer Einsteiger-SLR ebenbürtig und als Immer-dabei-Kamera eine ideale Ergänzung zu dieser.

    Dann stehen auch die Chancen gut, dass man beim nächsten Stadtbummel kein Motiv mehr verpasst.

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