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TLTRO III Deutsche Bank will Geldspritzen der EZB weiter nutzen

Bislang hat sich die Bank über das längerfristige EZB-Kreditprogramm für Geldhäuser 34 Milliarden Euro besorgt. Sie will bis 40 Milliarden Euro aufstocken.

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Ihren Refinanzierungsbedarf von zehn bis 15 Milliarden Euro in diesem Jahr hat die Deutsche Bank nach eigenen Angaben so gut wie abgedeckt. Quelle: dpa

Die Deutsche Bank will die Geldspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) weiter nutzen. Über das längerfristige EZB-Kreditprogramm für Geldhäuser (TLTRO III) habe sich die Bank bislang 34 Milliarden Euro besorgt, sagte Konzerntreasurer Dixit Joshi am Freitag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. „Wir werden unsere Beteiligung voraussichtlich bis zur Höchstgrenze von rund 40 Milliarden Euro aufstocken“, kündigte er an.

Die EZB hat große, zielgerichtete Geldspritzen für Banken aufgelegt, um in der Corona-Krise die Liquiditätsversorgung sicherzustellen. Mit ihnen können sich die Geldhäuser zu lukrativen Bedingungen refinanzieren, sofern sie weiter Kredite an Unternehmen und Haushalte vergeben.

Ihren Refinanzierungsbedarf von zehn bis 15 Milliarden Euro in diesem Jahr habe die Deutsche Bank so gut wie abgedeckt, sagte Joshi. Bislang hat sie 13,8 Milliarden eingesammelt.

Deutschlands größtes Geldhaus könne bereits im laufenden Quartal beginnen, den Refinanzierungsbedarf für 2021 anzugehen und dafür Mittel am Kapitalmarkt aufzunehmen. Das hänge von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten ab, sagte Joshi.

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