BMW: Marketing-Chef Ian Robertson geht in Ruhestand
BMW-Marketing-Vorstand Ian Robertson geht 2018 in Ruhestand.
Foto: dpaWechsel im BMW-Vorstand: Zum Jahresende scheidet der Brite Ian Robertson, für Marketing und Sales verantwortlich, aus dem Gremium aus. Das teilte der Autobauer am Donnerstag mit. Der Posten wird aber nicht vakant, die Münchner haben bereits einen Nachfolger. Pieter Nota wird zum 1. Januar 2018 in den Vorstand eintreten und dort die Leitung des Ressorts Vertrieb und Marke BMW sowie Aftersales der BMW Group übernehmen.
Robertson wird im Juni 2018 60 Jahre alt und erreicht damit die BMW-interne Altersgrenze für Vorstandsmitglieder. Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand wird er noch ein halbes Jahr als Botschafter für die BMW-Gruppe im Vereinigten Königreich aktiv sein und zum 30. Juni in den Ruhestand treten.
„In seinen fast zehn Jahren im Vorstand der BMW AG hat Ian Robertson das Bild der Marke BMW und der Submarken BMW i und BMW M entscheidend geprägt und auf die Zukunft ausgerichtet“, wird Aufsichtsratschef Norbert Reithofer in der Pressemitteilung zitiert. „Auch in wirtschaftlich volatilen Zeiten hat er mit stetigen Bestmarken im Absatz das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens ermöglicht.“
2003 kam die erste Generation des BMW X3 auf den Markt. Seitdem konnten die Münchner rund 1,5 Millionen Exemplare des SUV an den Mann und die Frau bringen. Nun steht die nächste Baureihe in den Startlöchern. Das neue Design lässt den X3 muskulöser auftreten, vor allem die großen „Nieren“ an der Front und die neuen LED-Scheinwerfer fallen auf.
Foto: BMWAm Heck gibt es – ebenfalls deutlich gewachsene – Voll-LED-Rückleuchten, eine automatische Kofferraumklappe sowie neu gestaltete Endrohre. Geblieben sind die kurzen Überhänge vorne und hinten, die zu einer Gewichtsbalance von 50:50 zwischen den beiden Achsen beitragen.
Foto: BMWErstmals rollt der X3 statt auf 17-Zöllern nun auf 18-Zoll-Rädern. Optional geht es bis auf 21 Zoll hinauf. Das Fahrwerk wurde hinsichtlich Geradeauslauf und Lenkgefühl optimiert, auch die Fahrdynamik soll sich dadurch verbessern. Diese dürfte außerdem von den Gewichtseinsparungen von bis zu 55 Kilogramm profitieren. Auch den Luftwiderstands-Wert konnten die Münchner verringern.
Foto: BMWNeu ist die neben den beiden bekannten Modellreihen „xLine“ und „M Sport“ nun zusätzlich erhältliche Variante „Luxury Line“ mit Fokus auf Komfort und gehobene Ausstattung.
Foto: BMWSo gibt es auf Wunsch eine Drei-Zonen-Klimaautomatik, eine aktive Sitzbelüftung und ein großes Panorama-Glasdach. Der Innenraum glänzt mit einem neuen Multifunktionslenkrad, Ambiente-Beleuchtung und einem großen Ablagefach samt Cupholder in der Mittelkonsole.
Foto: BMWDas Touchdisplay des Infotainment-Systems wächst auf 10,2 Zoll an und lässt sich optional auch mit Hand- oder Finger-Gesten steuern. Auf Wunsch gibt es eine Sprachsteuerung und ein Head-up-Display.
Foto: BMWDas Kofferraumvolumen liegt bei 550 bis 1600 Liter. Hilfreich beim Verladen dürften ein adaptives Befestigungs-System sowie eine per Knopfdruck aus dem Kofferraum umlegbare Rückbank sein.
Foto: BMWBei den Motoren setzt BMW für den Marktstart – und kurz danach – auf zwei Diesel und drei Benziner. Bei den Selbstzündern reicht die Spanne vom X3 xDrive20d (190 PS) bis zum X3 xDrive30d mit 265 PS.
Foto: BMWDie Benzin-Aggregate leisten 184 PS im X3 20i, 252 PS im X3 xDrive30i und 360 PS im X3 M40i.
Foto: BMWLetzterer ist das erste M-Performance-Modell der X3-Baureihe und kommt mit einer größeren Bremsanlage, einer speziellen Fahrwerks-Auslegung einer Sport-Abgasanlage sowie einer speziell abgestimmten Lenkung. Galvanisierte Karosserie-Details in „Cerium Grau“ unterscheiden den M40i optisch von seinen schwächeren Brüdern.
Foto: BMWAuf der Seite der Fahr-Assistenten können X3-Kunden nun unter anderem auf eine „Active Cruise Control“, einen Lenk- sowie einen Spurführungs-Assistenten setzen. Der Spurwechsel- und Spurhalteassistent kommt darüber hinaus mit einem Seitenkollisionsschutz.
Foto: BMWAußerdem führt BMW die jüngste „Connected“-Generation im X3 ein. Der Online-Service soll die nahtlose Verknüpfung von Mensch, Fahrzeug und Umwelt voranbringen.
Foto: BMWSo lassen sich unter anderem Kalender-, Reise- oder Kontaktdaten von Smartphones, Smartwatches oder dem heimischen PC direkt in den X3 schicken, der dann für einen bestimmten Termin beispielsweise die beste Route und Start-Uhrzeit errechnet.
Foto: BMWDie Markteinführung des X3 erfolgt im Herbst diesen Jahres. Das Einstiegsmodell X3 20i startete bisher bei 43.800 Euro.
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Robertson begann seine berufliche Karriere bei Rover und stieg dort bis zum Einkaufsleiter auf. Als Rover 1994 von BMW übernommen wurde, leitete er kurzfristig die Marke Land Rover. Nach verschiedenen Stationen im Konzern wurde er 2008 in den BMW-Vorstand berufen.
Sein Nachfolger ist allerdings ein externer Kandidat – im fehlen sowohl BMW-Stallgeruch als auch Erfahrung in der Autobranche. Pieter Nota kommt von Royal Philips zur BMW Group. Der 52-jährige Niederländer ist dort bislang Marketingvorstand und leitet zugleich im Vorstand die Sparte „Personal Health“, das Geschäftsfeld für Konsumprodukte und -lösungen. Zuvor war er Vorstandsmitglied bei Beiersdorf verantwortlich für Marketing und Innovationen, und bekleidete verschiedene Leitungsfunktionen bei Unilever in Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Polen.
„Mit Pieter Nota konnten wir einen erfahrenen Vertriebs- und Marketingexperten mit internationalem Profil gewinnen“, sagt BMW-Chef Harald Krüger. „Ich bin überzeugt, dass er mit seinem Fokus auf Innovation und Transformation unsere Kernmarke BMW und ihre Produkte weiter erfolgreich auf dem Weg in eine vernetzte Mobilität führen wird.“